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"Habe viel Nützliches erfahren": "Jobtreff" in Berufsbildenden Schulen Buchholz lockte viele Interessierte an

Am Stand der Krankenhäuser Buchholz und Winsen: Annika Gartmann und ihr Vater Olaf informierten sich bei Christian Kleber über Pflegeberufe
ce. Buchholz. Der Bedarf bei jungen Leuten, sich fundiert über den für sie optimalen Ausbildungsberuf zu informieren, scheint größer denn je zu sein. Beim "Jobtreff", der Informationsbörse für Schulabgänger und solche, die es bald werden, gab es am Sonntag in den Berufsbildenden Schulen (BBS) Buchholz schon am frühen Vormittag einen regen Zulauf von Interessierten.
Insgesamt 55 Aussteller aus dem Landkreis Harburg und Umgebung stellten mehr als 100 Ausbildungsberufe vom Automobilkaufmann über den Landschaftsarchitekten bis zur zahnmedizinischen Fachangestellten vor. Organisiert worden war der Aktionstag von der Sparkasse Harburg-Buxtehude, dem Landkreis Harburg, den BBS Buchholz, der Agentur für Arbeit, der Landesschulbehörde Lüneburg und der AOK Niedersachsen. Als Sponsor engagierte sich die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Harburg (WLH).
Über eine eventuelle Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin informierte sich Annika Gartmann (15) am Stand der Krankenhäuser Buchholz und Winsen. "Ich möchte später in einem sozialen oder medizinischen Bereich arbeiten und habe hier viel Nützliches erfahren. Im nächsten Jahr mache ich ein Praktikum im Buchholzer Krankenhaus, um in diesen Berufszweig hineinzuschnuppern", kündigte die Gymnasiastin an. "Wir freuen uns immer über neue Kollegen", sagte Christian Kleber (23), der sich im zweiten Ausbildungsjahr für den Pfleger-Job befindet. "Ich habe zuerst Bankkaufmann gelernt, dann aber gemerkt, dass das nicht meine Welt ist, und mich umorientiert. Das bereue ich nicht", gestand er gegenüber dem WOCHENBLATT ein.
Landrat Rainer Rempe, Schirmherr des "Jobtreffs", besuchte unter anderem den Stand der Innung des Kraftfahrzeughandwerkes, wo Frank Stockhausen vom Tostedter Autohaus Meyer Einblicke in die Branche gab. "Vielen Bewerbern für eine Ausbildung in unserer Innung fehlen leider die nötige Praxis und das Wissen. Da muss die Qualität unbedingt besser werden", so Stockhausen. "Bei den Jungen, die eine handwerkliche Lehre machen wollen, sind Kfz-Berufe besonders gefragt, während die meisten Mädchen Friseurin oder Bäckerin werden wollen", vermeldete Andreas Baier, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, die aktuellen Trends.
Am Montag, beim "Schultag" auf dem "Jobtreff", informierten sich rund 1.700 Jungen und Mädchen aus den Haupt- und Realschulen in der Region über ihren möglichen beruflichen Werdegang.