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Hermann Poppe leitet jetzt den Kirchenkreistag Winsen

Glückwünsche für den neuen Vorstand (v. li.): Pastorin Anja Kleinschmidt gratulierte Pastor Markus Kalmbach, Pastorin Silke Schmidt, Hermann Poppe und Ralf Burmeister. Es fehlt Katharina Krieger (Foto: Wilfried Staake)
ce. Pattensen. Hermann Poppe (65) aus Ramelsloh ist neuer Vorsitzender des Kirchenkreistages Winsen. Auf dessen jüngster Sitzung in Pattensen wurde der gelernte Bankkaufmann und frisch gebackene Ruheständler gewählt. Er ist Mitglied des Ramelsloher Kirchenvorstandes und engagiert sich in der St. Ansgar-Stiftung.
Poppe ist Nachfolger von Pastor Ulrich Hahn aus Winsen, der nach 21 Jahren als Vorsitzender nicht erneut kandidierte. Er wurde mit "Standing Ovations" als Anerkennung für sein Engagement verabschiedet. Hahn habe - so der Kirchenkreistag - das Gremium auch bei kontroversen Diskussionen sicher geleitet und selbst komplizierte Sachverhalte verständlich und nachvollziehbar dargestellt.
Zur stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenkreistages wurde Pastorin Silke Schmidt aus Handorf gewählt. Neu im Vorstand ist auch Pastor Carsten Stock (Pattensen). Er folgt auf seinen Salzhäuser Kollegen Michael Danne, dem ebenfalls für seine langjährige Tätigkeit gedankt wurde. Die Führungsriege komplettieren Ralf Burmeister, Pastor Markus Kalmbach (beide Winsen) und Katharina Krieger (Salzhausen).
Der Kirchenkreistag verabschiedete in der Sitzung Grundstandards für die Arbeit der nächsten Jahre. Nach dem Ausscheiden von Kirchenkreisjugendwartin Claudia Prössel stimmte die Mehrheit des Kirchenkreisvorstandes dafür, die Stelle für weitere drei Jahre neu zu besetzen.
Superintendent Christian Berndt erklärte, bei den aktuellen Herausforderungen im Kirchenkreis würden die Betreuung der Flüchtlinge und der Versuch ihrer bestmöglichen Integration weiter großen Raum einnehmen. Neben "Internationalen Cafés" gebe es viele Sprachkurse, die Ehrenamtliche leiteten. Hinzu kämen das Beschäftigungsprogramm und die Berufsvorbereitungskurse an den Berufsbildenden Schulen (das WOCHENBLATT berichtete).
Berndt kündigte schließlich an, dass Kirchenkreis und -gemeinden den 2017 anstehenden 500. Jahrestag der Reformation mit zahlreichen Jubiläumsveranstaltungen zwischen den Reformationstagen 2016 und 2017 begehen wollen.