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"Hier muss etwas geschehen!": Salzhäuser Elterninitiative will Spielplatz mit Spendensammlungen und Unterstützung der Gemeinde sanieren

Wollen den Spielplatz schnellstmöglich attraktiver machen: Mitglieder der Elterninitiative, darunter Sprecherin Annekatrin Neben (vorne, 2. v. re.), mit Kindern aus dem Gebiet
ce. Salzhausen. Der Sand in der Sandkiste müsste längst mal wieder aufgefrischt werden. Ein großes hölzernes Spielauto, einst die Attraktion auf dem Gelände, fristet ein dachloses und auch sonst marodes Dasein. Bänke zum Verweilen gibt es nicht. Es ist ein recht trauriges Bild, das der öffentliche Spielplatz an der Straße "Auf den Hauen" in Salzhausen bietet. Eine Elterninitiative will nun die Sanierung des Platzes, auf dem sich in Spitzenzeiten bis zu 30 Kinder tummeln, ins Rollen bringen. Sie setzt dabei auf Spendensammlungen und hat auch die Gemeinde um Unterstützung gebeten.
"Vor elf Jahren wurde der Spielplatz schon einmal mit Spendengeldern von einer Elterninitiative und der tatkräftigen Hilfe der Gemeinde attraktiver gemacht, da er nur über eine Sandkiste und eine Rutsche verfügte", blickt Annekatrin Neben (41) zurück. Sie gehörte der damaligen Initiative an und engagiert sich auch in der neuen Gruppe. Zu der gehören außerdem Sonja Kleinschmidt, Melanie Stech und Nele Römer. "Leider wurde in den vergangenen Jahren kaum etwas für den Erhalt dieses toll gelegenen Spielterrains getan. Die Gemeinde hat lediglich ein defektes Wipptier ausgetauscht. Hier muss dringend etwas geschehen", so Annekatrin Neben.
Ein Holzspielhaus sei kürzlich abgebaut worden. "Wir hoffen, dass es instand gesetzt und wieder aufgestellt wird und nicht endgültig abgebaut wurde", sagt Sonja Kleinschmidt. "Unser vorrangigster Wunsch ist, dass hier eine Wippe aufgestellt wird", sind sich Kleinschmidt, Neben und die übrigen Eltern einig. "Leider kostet so ein Spielgerät rund 800 Euro", räumen sie aber ein. "Zwei richtige Fußballtore wären auch toll", sagt Luca Kleinschmidt (11), während er an einem Tor lehnt, dass für kleinere Kicker gedacht ist.
"Wir sehen einen großen Bedarf am Erhalt dieses Platzes, da immer mehr Familien mit Kindern hierher ziehen. Zudem bietet er eine gute Möglichkeit für Flüchtlingskinder und einheimische Jungen und Mädchen, sich kennenzulernen und ein Miteinander zu pflegen", betont Annekatrin Neben.
Von der Gemeinde erhoffen sich die Eltern Hilfestellung der Genehmigung der geplanten Spendenaktionen, beim Aufbau der aus Spenden zusammengekommenen Spielgeräte, bei der Instandsetzung der Sandkiste, Rückschnitt der in den Platz hineinragenden Gehölze, Bereitstellung von Tischen und Bänken sowie durch die Gewährung von Zuschüssen.
"Wir haben vor wenigen Tagen das Schreiben der Elterninitiative erhalten", sagt Salzhausens Hauptamtsleiter Philippe Ruth auf WOCHENBLATT-Anfrage. "Wir werden jetzt einen Ortstermin vereinbaren und sehen, ob und wie wir helfen können."
- Wer die Elterninitiative unterstützen möchte, meldet sich bei Annekatrin Neben unter Tel. 04172 - 900921 oder per E-Mail unter katrin.neben@freenet.de.