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"Hunde müssen doch toben können!": Besitzer von Vierbeinern in der Samtgemeinde Salzhausen fordern neue Freilauffläche

"Wir haben in unserer Gegend leider kein Freilauf-Terrain": Sonja und Holger Freund aus Wulfsen mir Mischlingshündin "Layka"
ce. Wulfsen. "Es ist traurig, dass es in einer Region mit so vielen Hundebesitzern keine Freilauffläche für die Vierbeiner mehr gibt." Das sagen zahlreiche Eigentümer von "Bello" und Co., nachdem die Gemeinde Salzhausen im August das vorübergehend zur Nutzung als Hundeplatz freigegebene Areal im Gewerbepark Oelstorf für gewerbliche Zwecke verkauft hat (das WOCHENBLATT berichtete). Das Gelände war 2004 von dem inzwischen verstorbenen Schauspieler, Autor und Hundefreund Gert Haucke eingeweiht worden.
"Außer am Wald ist bei uns in der Nähe kein Freilauf-Terrain zu finden. Und unser Garten ist zu klein, als dass der Hund darin genug Bewegung hätte", bedauern Sonja Freund (59) und Ehemann Holger (63) aus Wulfsen. Sie bekamen vor knapp drei Monaten Mischlingshündin "Layka" vom Verein "tierwork" unter dem Vorsitz der bekannten TV-Moderatorin Alida Gundlach, die damit in Not geratene Tiere unterstützt. "In der Brut- und Setzzeit von April bis September besteht zudem Anleinpflicht, dann kann 'Layka' auch nicht toben", sagt Holger Freund. Neben dem Bewegungsaspekt gehe es um den Kontakt mit den Artgenossen. "Wie der Mensch so braucht der Hund sein soziales Umfeld. Auch deshalb ist eine Freilauffläche nötig", betont Freund.
"Einen akuten Bedarf sehen wir derzeit nicht", sagt hingegen Samtgemeindebürgermeister und Gemeindedirektor Wolfgang Krause auf WOCHENBLATT-Anfrage. Es habe in den vergangenen Monaten nur drei diesbezügliche Anfragen gegeben. Trotzdem hält die Samtgemeinde Salzhausen weiter Aussschau nach einer potenziellen Hundefreilauffläche. Infrage käme laut Krause ein etwa 4.000 Quadratmeter großes Gelände im Bereich der Samtgemeinde. Vorschläge können an Ordnungsamtsleiter Hermann Pott (Tel. 04172 - 909910, Mail h.pott@rathaus-salzhausen.de) gemeldet werden.