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"Im Team über jedes Hindernis!": XXL-Hindernislauf "Mud Masters" in Luhmühlen ist Herausforderung für Teilnehmer und Veranstalter

"Daumen hoch für die 'Mud Masters'": Clara Droop vom Ausbildungszentrum Luhmühlen will im Team alle Hindernisse meistern
ce. Luhmühlen. "Es kommt ja nicht jeden Tag vor, dass hier so etwas Tolles stattfindet. Wir sind ein Team und wollen möglichst jedes Hindernis meistern." Das sagt Clara Droop (21), Auszubildende zur Pferdewirtin im Ausbildungszentrum Luhmühlen (AZL). Gemeinsam mit drei anderen jungen Frauen und einem Mann startet sie am Samstag, 8. Oktober, ab 8 Uhr bei "Mud Masters Obstacle Run" im "Himmel und Heide - Eventpark Luhmühlen". Mehr als 4.500 Teilnehmer werden bei Europas größtem Hindernislauf erwartet, der erstmals in Norddeutschland stattfindet. In die Heide geholt wurde er von der Seevetaler "Eventagentur 412", die den Park vermarktet.
Bei den "Mud Masters" gibt es Lauf-Parcours wahlweise zwischen sechs und 42 Kilometer. Dort müssen die Starter beispielsweise Hügel erklimmen, durch Matsch waten oder steile Abhänge bezwingen. Eines der markantesten Hindernisse ist die "Flyer" genannte, etwa neun Meter hohe Rutschbahn, von der die Teilnehmer in ein zweieinhalb Meter tiefes Wasserbecken "fliegen". "Das wird aufregend, aber zusammen packen wir das", ist Clara Droop überzeugt.
Mit ihr in der AZL-Mannschaft dabei sind Antonia von Baath (19), Kevin Lohmann (22), Kristina de Wit (32) und Fanny Lucas (22). "Ich habe ziemlichen Respekt vor den Stromdrähten, denen wir an einem Hindernis ausweichen müssen. An einem Pferdeweidezaun habe ich damit schon schlechte Erfahrungen gemacht. Aber es sind ja nur minimale Stromstöße, die man wegstecken kann, und der Spaß überwiegt", sagt die Französin Fanny Lucas, die aus der Bretagne kommt und in Luhmühlen ebenfalls den Beruf der Pferdewirtin erlernt.
"Die unterschiedlichen Herausforderungen an den Stationen und der Teamgeist machen den Reiz aus. Hinzu kommt, dass die Teilnehmer die Strecken nicht unter Zeitdruck absolvieren müssen. Es geht um den Spaß und die Ehre", bringt Henri Barelds (45), Eventmanager bei den seit gut vier Jahren laufenden "Mud Masters", deren Erfolgsrezept auf den Punkt. Zu den Veranstaltungen in Holland und Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr kamen rund 20.000 bzw. 17.000 Starter im Alter zwischen 18 und 70 Jahren. "In Luhmühlen steht nun die Norddeutschland-Premiere an, und da sind wir etwa 4.500 Teilnehmern sehr zufrieden", so Barelds. Ein bisschen Kopfzerbrechen bereitete ihm und seiner Crew bei den Vorbereitungen das eher trockene Wetter: "Wir wollen dem Namen 'Mud Masters' natürlich alle Ehre machen und brauchen für die Hindernisse viel Schlamm. Weil es aber nicht viel geregnet hat, haben wir mehrere Wasserquellen auf dem sandigen Gelände angezapft und so für reichlich Matsch gesorgt."
- Der letzte Startschuss bei den "Mud Masters", dann für den Sechs-Kilometer-Parcours - fällt am Samstag um 16 Uhr. Anmeldungen sind für Kurzentschlossene noch möglich unter http://www.mudmasters.de, wo es auch weitere Infos gibt.