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In Toppenstedter Flüchtlingsunterkunft wohnen jetzt Mitarbeiter von Amazon und DHL

Stellten die Nutzungsänderung vor (v. li.): Heinrich Nottorf, Frank Andresen und Jörn Petersen
ce. Toppenstedt. Insgesamt rund 60 aus Spanien stammende Mitarbeiter der Firmen Amazon und DHL werden in den kommenden Wochen in die Flüchtlingsunterkunft an der Tangendorfer Straße in Toppenstedt einziehen. Das teilte jetzt Bürgermeister Heinrich Nottorf bei einem Infoabend mit. Anwesend waren auch Jörn Petersen, Betriebsleiter Gebäudewirtschaft beim Landkreis Harburg, und Frank Andresen, Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens mit Sitz in Neumünster. Das Unternehmen übernimmt von einem großen Personaldienstleister Arbeitskräfte für Logistikunternehmen und stellt für diese an verschiedenen Standorten Unterkünfe zur Verfügung.
Die Container-Unterkunft an der Tangendorfer Straße wurde vom Landkreis Harburg im vergangenen Jahr für bis zu 87 Schutzsuchende errichtet, wird für diese aber aufgrund des inzwischen rückläufigen Flüchtlingsstromes nicht mehr benötigt (das WOCHENBLATT berichtete). Der Gemeinderat stimmte nun einer Nutzungsänderung zu, und der Landkreis schloss mit Frank Andresen einen Mietvertrag vorerst über ein Jahr mit Verlängerungsoption ab.
"Die ersten 30 Arbeiter ziehen jetzt im September ein, die übrigen folgen bis Mitte/Ende Oktober", erklärte Frank Andresen. Ein Hausmeister werde sich um die Container und ihre Bewohner kümmern. "In Kürze wird der Gemeinderat wahrscheinlich noch einmal darüber beraten, ob die Straßenbeleuchtung rund um die Wohnanlage länger als bisher eingeschaltet bleiben kann", kündigte Heinrich Nottorf an.