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"Infrastruktur für Radfahrer anpassen"

Jubilare und Gratulanten (v. li.): Olaf Muus, Gerhard Schierhorn, Karin Sager, Rudolf Meyer, Dietmar Kneupper, Dr. Manfred Lohr (beide SPD), Hasso Ernst Neven (ADFC) und Klaus Boenert (ADFC-Vize)
thl. Hanstedt. "Das Radfahren ist in den vergangenen Jahren immer stärker in den Vordergrund gerückt, hat heute einen viel höheren Stellenwert als früher, alleine schon durch die Motorisierung der Räder. Deswegen wird es Zeit, dass der Landkreis Harburg auch mal die Infrastruktur anpasst." Das sagte Karin Sager, Vorsitzende des ADFC-Kreisverbandes Harburg-Land, anlässlich der 25-jährigen Jubiläumsfeier des Kreisverbandes auf dem Alten Geidenhof. "Es reicht nicht, wenn hin und wieder mal ein Radweg feierlich eröffnet wird, dafür aber viele andere in einem desolaten Zustand bleiben", so Sager in ihrer Eröffnungsanspache weiter. Ein weiteres Problem sei die Verkehrsführung. Obwohl es gesetzlich geregelt sei, verpflichte der Landkreis die Radfahrer in den Orten "immer noch als Geisterfahrer unterwegs zu sein, in dem er Radwege auf der falschen Straßenseite ausschildert". Und weiter: "Man könnte meinen, die blauen Fahrradschilder stehen unter Denkmalschutz und dürfen nicht abgenommen werden", so Sager.
Über 50 Radfahrer aus fünf ADFC-Ortsverbänden waren in einer Sternfahrt nach Hanstedt gekommen. Dort erwartete sie ein buntes Programm. Nach den Grußworten von Hanstedts Bürgermeister Gerhard Schiehorn, Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus und Vize-Landrat Rudolf Meyer, rockten die Wattenläufer mit plattdeutschen Songs den Festplatz und Fahrradhändler aus der Region stellten neue E-Bikes vor. Am Stand vom ADFC konnten Besucher am Glücksrad drehen und z.B. Fahrradflickzeug gewinnen.