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"Irgendwann muss Schluss sein"

Verabschiedet: Dieter Reymers (Foto: Köhlbrandt)
thl. Seevetal. "Es war eine tolle Zeit, ich würde es immer wieder so machen. Aber irgendwann muss auch mal Schluss sein." Das sagt Kreisbrandmeister Dieter Reymers aus Nenndorf. Der 59-Jährige Dipl.-Ing. für Elektrotechnik und Firmeninhaber wurde am gestrigen Freitag im Rahmen einer Feierstunde in Hittfeld aus seinem Amt verabschiedet. Offiziell endet Reymers' Amtszeit am 30. Juni.
Zwei Amtsperioden - insgesamt zwölf Jahre - war Dieter Reymers Chef der 107 Feuerwehren im Landkreis Harburg. Davor fungierte er drei Jahre als Vize sowie 20 Jahre als Bereitschaftsführer und 15 Jahre als Ortsbrandmeister. "Ich hätte noch vier Jahre machen können, aber es hat sich ein hervorragendes Nachfolger-Team gefunden, für das ich gerne meinen Platz räume", so Reymers.
Auch wenn er die Zeit als Feuerwehr-Chef nicht missen möchte, ein bisschen ausgebrannt wirkt er schon. "Der Posten ist sehr zeitintensiv", erzählt Dieter Reymers. Rund 150 Termine habe er pro Jahr gehabt, zzgl. Einsätze. Deswegen sei die Luft auch ein bisschen raus. Trotzdem wolle er der Feuerwehr treu bleiben: "Allerdings nicht mehr ganz so aktiv."
1972 ist Dieter Reymers in die Feuerwehr eingetreten und hat schnell Verantwortung übernommen. Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen. Jetzt hat er sich ein neues Hobby zugelegt, "um ein bisschen zur Ruhe zu kommen" - Dieter Reymers hat seinen Jagdschein gemacht.