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Jubiläumsgehölz Oldendörpsfeld: 22 neue Obstbäume gepflanzt

Margarethe und Hermann Reimers mit Klaus-Dieter und Monika Peters (v. li.)
bs. Stelle. Mit dem deutschlandweit ersten Hochzeitwald ging es 1982 in Stelle los, seitdem werden hier regelmäßig Bäume zu besonderen Anlässen gepflanzt. So stehen in den insgesamt sieben Jubiläumsgehölzen mittlerweile 699 Ostbäume, die dank der Steller Bürger, der Gemeinde und dem mittlerweile verstorbenen, als "Erfinder" des Hochzeitswaldes geltenden Werner Lüttgen vom "Grünen Kreis", im Laufe der Jahrzehnte in die Erde gebracht worden sind.
"Man muss der Forderung nach mehr Umweltschutz nicht nur Worte sondern vor allem auch Taten folgen lassen", sagte dazu am vergangenen Samstag Elisabeth Tomm von der Gemeinde Stelle bei der vierten Pflanzung im Jubiläumsgehölz "Oldendörpsfeld". 22 alte Obstbaum-Sorten kamen dabei zu Anlässen wie Goldene Hochzeit, Geburt, Taufe oder Einzug in ein neues Haus in den Boden.
"Wir sind quasi 'zusammen', umgezogen", erzählen die befreundeten Ehepaare Reimers und Peters. Fast zeitgleich sind die vier Freunde aus Fliegenberg und Rosenweide nun in Stelle heimisch geworden. Margarethe und Hermann Reimers zogen im Juni vergangenen Jahres in ihr neu erworbenes Schwedenhaus, Monika und Klaus-Dieter Peters bauten zeitgleich im Neubaugebiet einen Bungalow und konnten im August ihr neues Heim beziehen. "Wir haben jeweils viele, viele Jahre in unseren Elternhäusern gelebt, da ist ein Umzug ein großer Schritt. Umso schöner, wenn man ihn quasi zusammen machen kann", freut sich Klaus-Dieter Peters, der zusammen mit seiner Frau einen Zwetschgenbaum pflanzte.