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Jugendliche in sozialen Medien waren Thema bei Winsener Gesundheitsforum

Bei der Infoveranstaltung: Referent Moritz Becker (li.) und Moderator Manfred Gericke (Foto: Gericke)
ce. Roydorf. "Jugendliche bei Whatsapp, Instagram und Snapchat" war das Thema des 24. Gesundheitsforums, zu dem das Gesundheitszentrum Winsen jetzt in die Aula der IGS Roydorf eingeladen hatte. Die rund 200 anwesenden Gäste bekamen dabei viele wertvolle Tipps zum Umgang mit den sozialen Medien.
Referent Moritz Becker vom Verein "Smiley" zur Förderung der Medienkompetenz mit Sitz in Hannover erörterte das Thema am Beispiel zweier Teenager, die in einer digitalen Welt mit vielen neuen sozialen Netzwerken und Kommunikationsmöglichkeiten aufwachsen. Sie nutzten diese Angebote  so Becker -, weil sie auf der Suche nach Anerkennung, Teilhabe und Gruppenzugehörigkeit seien. "Erfahrene Mediennutzer begreifen sofort, dass sich hier die Gefahr verbirgt, schnell zu viel von seiner Privatsphäre preiszugeben", mahnte Becker.
Aus seiner Erfahrung durch die Arbeit mit jährlich über 1.000 Schulklassen appellierte Becker an die Eltern, ihrem Nachwuchs immer gut zuzuhören und ihm Aufmerksamkeit zu schenken. Denn Cybermobbing entstehe nicht in den Foren der sozialen Medien, sondern spiegele den Umgang miteinander im Alltag wider. Auch in den Schulklassen und Sportvereinen müsse mit den Heranwachsenden ständig an einem respektvollen und wertschätzenden Miteinander gearbeitet werden. Moritz Becker: "So werden die Regeln, die den Umgang in einer Schulklasse oder Mannschaft bestimmen, auch in den Klassenchats der sozialen Netzwerke zur Selbstverständlichkeit."
"Was für ein interessanter und informativer Abend", war der Vater einer Zwölfjährigen begeistert. Federführend organisiert hatten die gelungene Veranstaltung, die Manfred Gericke vom Gesundheitszentrum moderierte, die Kinderärztin Dr. Dagmar Knüppelholz und IGS-Leiter Matthias Aschern.