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Kinder-Uni Winsen soll weitergehen

Auch praktische Vorführungen und "Selbermachen" standen auf dem "Lehrplan" (Foto: Stadt Winsen)
thl. Winsen. Die vom Familienbüro der Stadt Winsen veranstaltet Kinder-Uni war ein voller Erfolg. Rund 450 Kinder nahmen an der ersten Vorlesungsreihe teil. Darauf weist die Stadt in einer Presseerklärung hin.
In vier spannenden Vorlesungen erhielten die Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren anschauliche Erklärungen rund um das Thema „Technik“.
Den Auftakt machte Prof. Dr. Friedrich Wirz von der Technischen Uni Hamburg-Harburg (TUHH) mit der Frage: „Wer bewegt Autos, Schiffe und Flugzeuge?“. In den darauf aufbauenden Vorlesungen erhielten die sehr wissbegierigen und interessierten „Studenten“ viele Erklärungen und erlebten praktische Vorführungen zum Thema elektrischer Strom, Erzeugung, Umwandlung und Speicherung von Energie.
Das „Selbermachen“ stand natürlich hoch im Kurs, aber auch die Kinder, die nicht auf die Bühne gerufen wurden, konnten aktiv bei den Quizrunden mitmachen. Jedes Kind hatte dafür einen Klicker zur Verfügung, um aus vier möglichen Antworten die richtige auszuwählen. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei und jubelten, wenn sie richtig gedrückt hatten. Zum Schluss jeder Vorlesung wurden sogar diejenigen
prämiert, die die meisten richtigen Antworten in der kürzesten Zeit gegeben hatten.
In der vierten und letzten Vorlesung nahm Dipl.-Ing. Christian Schnabel die Kinder mit auf eine Reise in die Zukunft. „Was können Ingenieure noch erfinden, um das Leben weiter zu verbessern?“ war die Frage, die der Referent sehr anschaulich darstellte. Die Problematik von Energieverlusten und Wirkungsgrad wurde mit Hilfe einiger freiwilliger Helfer experimentell dargestellt, aber auch die Erkenntnis „Mathe hilft“ wurde den Kindern nähergebracht. Nach der Vorlesung durften die „Studenten“ weiter experimentieren und ihre vielen Fragen stellen.
„Wir freuen uns riesig über die positiven Rückmeldungen, die wir von den Kindern und den Eltern erhalten haben“, so das Kinder-Uni Team des Familienbüros. „Natürlich soll es weitergehen. Wir planen die nächste Vorlesungsreihe im Winter 2026/17 und versuchen dafür Referenten aus anderen Fachbereichen zu gewinnen."