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Klage gegen Stadt gescheitert

Manfried Gerloff hält die Verziehung vor der Abbiegespur für kurz
thl. Winsen. Die Abbiegespur zum Aldi-Markt an der Winsener Landstraße ist ausreichend, eine Klage dagegen unbegründet. Zu diesem Schluss kommt das Verwaltungsgericht Lüneburg und wies die Klage des pensionierten Polizeibeamten und ausgewiesenen Verkehrsexperten Manfried Gerloff gegen die Stadt Winsen ab. "Angesichts der vorhandenen örtlichen Verhältnisse (...) mit aufgezeigter Verziehung des Gegenverkehrs, stellt die Markierung keine zusätzliche Gefahrenquelle (...) zu der bereits vorhandenen dar", urteile die Kammer.
"Das Urteil ist schlüssig", sagt Gerloff. "Denn die 2012 aufgebrachte zusätzliche Fahrbahnmarkierung ist keine zusätzliche Gefahrenquelle." Das Gericht habe aber erkannt, dass der im Jahr 2010 erfolgte Ausbau eine vorhandene Gefahrenquelle sei, weil man bei Geradeausfahrt frontal auf den Gegenverkehr stoße. Übersetzt: Gerloff bemängelt die Länge der Sperrfläche im Gegenverkehr der Rechtsabbiegespur zum Discounter sowie die Breite der Fahrspur, die nur 2,40 Meter misst.
"Ich habe die Stadt mehrmals auf diese Umstände hingewiesen. Doch trotz aller eindeutigen Belege und neutralen Gutachten hat die Verwaltung alle Fehler geleugnet", so Gerloff. Daraufhin habe er Klage eingereicht. "Erst in der Verhandlung hat die eingeräumt, dass die Gestaltung der Verkehrsflächen nicht mit den einschlägigen Regeln übereinstimme. Deswegen habe sie 2012 eine Nachbesserung vorgenommen", sagt der Ruhestands-Beamte. Trotzdem wies das Gericht die Klage ab.