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Klingender Besuch russischer Freunde in Salzhausen

Ausgelassene Stimmung: Lada von "Troika" tanzt mit Günter Jost, dessen Frau Erika die Verbindung nach Russland mit ins Leben rief (Foto: Frithjof Plautz)
ce. Salzhausen. Vor genau 20 Jahren trat die Gruppe "Troika" aus dem russischen St. Petersburg zum ersten Mal in Salzhausen auf. Seitdem ist es eine gute Tradition, dass die singende Familie in der Weihnachtszeit in Salzhausen Station macht. Bei ihrem jüngsten Gastspiel begeisterten sie das Publikum im Senioren- und Pflegeheim Heidmarkhof. Mit Erfolg forderten sie die Gäste zum Musizieren auf verteilten Instrumenten und zum Mittanzen auf.
Angefangen hat alles mit einer karitativen Initiative um Erika Jost aus Salzhausen und Hermann Dieck aus Oelstorf, die 1995 nach St. Petersburg reisten, um bedürftige Menschen zu unterstützen. Vor Ort verteilten sie das in der Heimat gesammelte Geld und knüpften weitere Kontakte. Dabei trafen sie auch die Formation "Troika" und waren von deren Liedern so begeistert, dass sie sie gerne nach Salzhausen einluden. Aus dem Besuch wurde eine große deutsch-russische Freundschaft, und so erklingen nun in jedem Jahr russische Volks- und Weihnachtslieder in Salzhausen.
Im Laufe der Jahre wurde aus der "Troika" eine Quadriga, denn seit einiger Zeit verstärkt Tochter Karolin das zuvor aus ihrem Vater Boris, Mutter Lada und Cousin Oleg bestehende Ensemble. Der Gruppenname wurde jedoch beibehalten.
Die Familie ist übrigens nicht nur zur Weihnachtszeit musikalisch aktiv. Der Vater lehrt Musik an der St. Petersburger Universität, seine Frau ist professionelle Sängerin in einem Kosakenchor und der Cousin als Produzent ebenfalls in der Musikbranche tätig.