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Kreuzfahrtdampfer nimmt Schiffsbrüchige auf

Andreas Waldau (Foto: archiv)
thl. Winsen. Eine Karibik-Kreuzfahrt mit dem Traumschiff "Aidabella" ist an sich schon unvergesslich. Was der Winsener Andreas Waldau jetzt aber dabei erlebte, ist sehr ungewöhnlich. Er erzählt: "Am vergangenen Sonntag, etwa 45 Minuten vor Sonnenuntergang, hat ein Mitglied unserer Schiffsbesatzung durch Zufall auf offener See ein kleines Fischerboot mit zwei Personen an Bord gesehen, das seit Stunden mit Motorschaden immer weiter von der Küste weg trieb. Mit einem Fahrmanöver gelang es unserem Kapitän an das Fischerboot heranzukommen, es in Schlepptau zu nehmen und die beiden Männer an Bord zu holen. Weil sich die Behörden auf Jamaika weigerten, die beiden Fischer aufzunehmen, blieben sie fast eine ganze Woche an Bord des Schiffes, ehe sie in Haiti an Land gesetzt wurden. Zuvor hatten alle Passagiere in einer beispiellosen Aktion Kleidung und Geld für die beiden gesammelt, die sich mehrfach bei allen für die Unterstützung bedankten. Damit den Fischern ihr Hab und Gut nicht an Land gleich abgenommen wird, wurden sie von einem UN-Mitarbeiter bis nach Hause begleitet."