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Liebe begann im Sandkasten - Wilhelm und Helene Alex feierten Eiserne Hochzeit

Feierten das Fest der Eisernen Hochzeit: Helene und Wilhelm Alex
thl. Winsen. Diese Liebe hält schon ein Leben lang! Im Jahr 1950, als in der damaligen Bundesrepublik Deutschland mit dem "Schwarzwaldmädel" die Zeit der Heimatfilme anbrach und in der DDR das Ministerium für Staatssicherheit gegründet wurde, gaben sich im beschaulichen Winsen Wilhelm Alex und Helene Rieckmann vor dem Traualtar das Ja-Wort. Am vergangenen Mittwoch hat das Paar - beide sind mittlerweile 86 Jahre alt - seine Eiserne Hochzeit gefeiert. Zahlreiche Gratulanten überbrachten die besten Wünsche.
Wilhelm und Helene lernten sich bereits als Kinder kennen. Denn Wilhelms Eltern waren mit einem Onkel und einer Tante von Helene befreundet. Doch die "Sandkastenliebe" endete zunächst wie so oft im Leben - die beiden verloren sich aus den Augen.
Doch das Schicksal half, dass beide sich wiederfanden. 1948 war Wilhelm mit einem Mädchen zum Tanz in den Mai verabredet. Er kam gerade von einem Lehrgang an der Landesfeuerwehrschule Celle zurück. Denn mittlerweile war er in die Winsener Wehr eingetreten. "Meine Verabredung ließ mich sitzen, dafür sah ich Helene auf dem Saal des Gasthauses Rabeler in Borstel", erinnert sich Wilhelm Alex. Den ganzen Abend haben die beiden getanzt und sind anschließend gemeinsam ins Bahnhofshotel Isermann gefahren. Seitdem waren Wilhelm und Helene unzertrennlich.
Noch im gleichen Jahr feierte das Paar Verlobung, zwei Jahre später folgte die Hochzeit - genau am 16. September 1950. Zwei Söhne - Wolfgang (55) und Peter (52) - gingen aus der Ehe hervor. Beide schenkten dem Jubelpaar drei Enkelkinder.
Neben der Familie haben Wilhelm und Helene seit jeher noch ein ganz anderes Hobby: die Feuerwehr. Das Engagement der Brandschützer begleitete die beiden durch die gesamte Ehe und ist heute noch präsent - wenn auch - aus Altersgründen - im eingeschränkten Maße. Wilhelm Alex, ein gelernter Tischler, fing 1970 als Kreisschlauchpfleger in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld an - als erster hauptamtlicher Feuerwehrmann im Landkreis. 16 Jahre war er dort tätig, dann ging er aus gesundheitlichen Gründen in Rente. Nebenbei hatte er zusammen mit Helene über Jahre hinweg die "Regie" im Lautsprecherwagen bei Wettbewerben. Seine Frau begleietete und unterstützte ihn in allen Belangen der Feuerwehr.