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Lotsendienst vor dem Aus?

Horst Kraßmann (li.) bedankte sich bei den Verkehrshelfern für deren Engagement
thl. Winsen. Zu einem gemütlichen Klönschnack und Erfahrungsaustausch bei Kaffee und Kuchen hatten Polizei und Verkehrswacht jetzt die Verkehrshelfer der Alten Stadtschule eingeladen. "Damit wollen wir uns auch für das ehrenamtliche Engagement der Eltern und Großeltern bedanken", sagte Horst Kraßmann von der City Wache.
Dreimal täglich stehen die Verkehrshelfer am Zebrastreifen in der Eckermannstraße und sorgen dafür, dass die Grundschüler sicher über die stark frequentierte Straße kommen. Das Problem: Nur Dank des unermüdlichen Einsatzes der Helfer, die teilweise zwei, drei und mehr Schichten "schieben", ist es möglich, alle 15 Einsatzzeiten zu besetzen. Kraßmann: "Wir benötigen dringend Verstärkung. Zumal jetzt im Sommer einige der Helfer ihre Arbeit niederlegen." Die Bereitschaft der Leute, sich bei Wind und Wetter an die Straße zu stellen, sinkt allerdings rapide. Noch vor wenigen Jahren waren alle Schichten mit jeweils zwei Leuten besetzt - das war das absolute Optimum.
"Mitmachen beim Lotsendienst kann jeder", sagt Kraßmann. "Egal ob Vater, Mutter, Oma, Opa, Onkel oder Tante. Man muss nicht einmal ein Kind an der Schule haben." Jeder Helfer wird auf Kosten der Verkehrswacht ausgerüstet und geschult. Finden sich keine neuen Helfer, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, wann der älteste Lotsendienst im Landkreis Harburg eingestellt wird.
Interessenten können sich im Sekretariat der Alten Stadtschule oder unter Tel. 04171 - 781445 melden.