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Machbarkeit einer Veloroute Buchholz-Lüneburg soll geprüft werden

Liegt auf der angedachten Veloroute: die ehemalige Bahnbrücke über die Luhe bei Bahlburg (Foto: ADFC)
ce. Landkreis. Die Machbarkeit einer Veloroute auf der ehemaligen Bahntrasse vom Buchholzer Bahnhof bis zum Bahnhof Lüneburg soll mit Zuschüssen aus Bundesmitteln geprüft werden. Erste Weichen für einen entsprechenden Förderantrag wurden beim jüngsten Workshop gestellt, zu dem die Projektgruppe "Buchholzer Bahn – Wandlung zur Veloroute“ in den Winsener Ortsteil Bahlburg eingeladen hatte. Die Gruppe besteht aus Initiator Eckehardt Scheibler sowie den ADFC-Kreisverbänden Harburg und Lüneburg. Zahlreiche Vertreter von Politik, Naturschutzverbänden und ADFC nahmen teil.
Der Velorouten-Antrag zum Themenbereich "Klimaschutz durch Radfahren“ muss bis 15 Mai in Berlin eingereicht werden. Voraussetzung dafür sind Beschlüsse der drei Gebietskörperschaften - nämlich der Kreise Harburg und Lüneburg und der Stadt Lüneburg -, die sich für eine Prüfung der Machbarkeit der Radstrecke aussprechen.
Der Landkreis Harburg hat laut ADFC dem Förderantrag parteiübergreifend zugestimmt und unternimmt am 8. Mai eine Bereisung der Strecke. Auch der Kreis Lüneburg hat sich für die Untersuchung der Machbarkeit ausgesprochen. Praktisch erfolgen soll sie im Zuge der  Planung von Radschnellwegen in der Metropolregion Hamburg-Süd. Ein Beschluss der Stadt Lüneburg steht derzeit noch aus.
"Es gab während des Workshops heftige Diskussionen über die Verträglichkeit des Radfahrens mit dem Naturschutz", berichtet Karin Sager, Vorsitzende des ADFC-Kreisverbandes. "Gegenstimmen kamen überwiegend vom BUND im Landkreis Harburg. Ein Konsens wurde schließlich dahingehend gefunden, dass diese Fragen durch die Machbarkeitsstudie geklärt werden müssen."
"Insgesamt wird diese Veloroute eine wichtige infrastrukturelle und touristische Verbindung zwischen den Landkreisen und der Stadt Lüneburg werden", sind sich die Mitglieder der Projektgruppe einig. Um die Route optimal beradeln zu können, fehle jedoch eine glatte, wassergebundene Oberfläche. "An vielen Stellen ist das Schotterbett der Bahntrasse noch gut erhalten", so Karin Sager.
Das Vorhaben der Trassenwandlung zur Fahrradstrecke stößt Sager zufolge in der Bevölkerung auf viel Zustimmung. Daher wird sich in Kürze eine Bürgerinitiative gründen. Interessierte Radler, die sich dort engagieren möchten, melden sich im ADFC-Infoladen in Brackel unter Tel. 04185 - 808959 oder per E-Mail unter karin.sager@adfc-kreis-harburg.de.