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Maststall ist geräumt - Aufatmen in Winsen-Borstel

Fred Caesar
thl. Winsen. "Gerechnet habe ich damit nicht. Ich habe gedacht, die treiben es auf die Spitze. Aber das hat sich zum Glück nicht bestätigt." Fred Caesar von der Bürgerinitiative (BI) "Saubere Luft für Borstel" wirkt erleichtert. Denn der ungeliebte Schweinemaststall auf dem Hof Porth wurde fristgemäß zum 30. Juni geräumt. "Die gesamte Anlage ist leer, wie eine Kontrolle am Mittwochvormittag gezeigt hat", sagt Theodor Peters, Sprecher der Stadt Winsen.
Kurzer Rückblick: Nach massiven Bürgerprotesten wegen erheblicher Geruchsbelästigung durch den Stall und dem Bekanntwerden, dass Pächter Torsten Jarms zahlreiche Auflage nicht eingehalten hat, wurde die Baugenehmigung für den Maststall Anfang März rückwirkend entzogen - mit der Auflage, den Stall bis zum 30. Juni zu räumen.
"Wir sind froh, dass es so gekommen ist", sagt Caesar. "Die Stadt hat sich dabei, nachdem sie die Genehmigung zunächst blauäugig vergeben hatte, sehr gut verhalten."
Caesar und die Mitstreiter der BI hoffen, dass die Sache jetzt endgültig ausgestanden ist. Sicher ist das aber noch nicht. Denn Siegfried Porth hat vorm Verwaltungsgericht gegen die Rücknahme der Baugenehmigung geklagt. Und dieses Verfahren ist dort weiterhin anhängig und der Ausgang noch völlig offen. Auch wenn die Richter in einem vorgeschalteten Eilverfahren die Rechtsauffassung der Stadt bestätigt haben.