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"Mehr als nur ein Projekt"

Sara Neuling (Foto: Foto: Staake)
thl. Winsen. Sara Neuling (27) ist die erste Inklusions-Beauftragte des evangelischen KiTa-Verbandes Winsen. Die Sozialpädagogin B.A. befasst sich im mit Fragen gesellschaftlicher Teilhabe an frühkindlicher Bildung. Allen Kindern soll so eine frühzeitige und bestmögliche Entwicklungsumgebung zur Verfügung gestellt werden. Grundlage hierfür ist die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Für die Kindertagesstätten bedeutet dies, Teilhabe-Barrieren abbauen, Stereotypen zu vermeiden - hin zu einer vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung.
„Inklusion ist mehr als nur ein Projekt, sondern ein Entwicklungsprozess, der einer gemeinsamen Verantwortung bedarf", sagt Sara Neuling. Ziel sei es, in den sieben Einrichtungen des KiTa-Verbandes, eine 'inklusive Alltagsstruktur' zu schaffen, welche sich an den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes orientiere. „Besonders wichtig an dieser Stelle ist eine vernetzende, partnerschaftliche Arbeit", so die Sozialpädagogin.
Dass die neue Stelleninhaberin bestens mit dem Thema vertraut ist, zeigt ihre eigene Lebensgeschichte: Sara Neuling sitzt im Rollstuhl und bewegt sich damit völlig selbstverständlich. Ihre persönliche Biographie macht es ihr möglich, wertvolle Erfahrungen, Aspekte und Perspektiven mit einzubringen, die dazu beitragen, den inklusiven Gedanken im Alltag umzustetzen.
Zu erreichen ist Sara Neuling unter s.neuling@t-online.de. Mehr auch unter: www.kita-winsen.de.