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"Meilenstein für Gesundheitsstandort": Grundstein für neues Notfall- und Diagnostikzentrum am Krankenhaus Winsen wurde gelegt

Vor der Baustelle für den Neubau (v. li.): Bürgermeister André Wiese, Landrat Joachim Bordt und Krankenhaus-Geschäftsführer Norbert Böttcher
ce. Winsen. "Dies ist ein weiterer Meilenstein für die Zukunft des Gesundheitsstandortes Landkreis Harburg." Das sagte Landrat Joachim Bordt am Donnerstag bei der Grundsteinlegung für das neue Notfall- und Diagnostikzentrum (NDZ) am Krankenhaus Winsen.
Auf einer Fläche von rund 4.500 Quadratmetern entsteht nach den Plänen des Hamburger Architektenbüros Martin Reichardt voraussichtlich bis Anfang 2016 ein drei Etagen umfassender Neubau. Im Erdgeschoss sind die Rettungswagen-Einfahrt und Notfallambulanz mit Ärzten aller Fachdisziplinen vorgesehen. In der Ambulanz können bis zu acht Personen für bis zu sechs Stunden engmaschig überwacht werden. Auf den beiden oberen Stockwerken sollen Innere Medizin und Viszeralchirurgie sowie das Trauma-Zentrum mit Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie Einzug halten. Von allen Etagen aus wird es eine Verbindung zum Haupthaus geben.
Für den Neubau musste der bisherige Hubschrauber-Landeplatz weichen, der derzeit an anderer Stelle am Krankenhaus neu errichtet wird.
Nach dem Abschluss der Neubau-Arbeiten wird um Haupthaus der OP-Trakt umstrukuriert und erweitert, sodass ab Ende 2016 statt der bisher fünf dann sechs hochmoderne Operationssäle bereitstehen.
Die Kosten für sämtliche Baumaßnahmen wurden mit 18,6 Millionen Euro beziffert. Davon steuert 12,4 Millionen Euro das Land Niedersachsen bei, 6,2 Millionen Euro bringt die Krankenhausgesellschaft aus eigener Kasse ein.
Platzmangel war der Grund für das umfangreiche Vorhaben. Derzeit werden in Winsen jährlich 30.000 Patienten ambulant und 13.000 Kranke stationär behandelt. Mit dem Neubau soll eine Verbesserung der Arbeitsabläufe ermöglicht werden.