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Michael Hagedorn ist neuer Leiter des Luhe-Gymnasiums in Winsen-Roydorf

Neuer Leiter des Gymnasiums: Michael Hagedorn (Foto: archiv/ce)
ce. Roydorf. Michael Hagedorn (59) ist neuer Leiter des Luhe-Gymnasiums in Roydorf. Er tritt die Nachfolge des kürzlich in den Ruhestand gegangenen Michael Kiselowa an (das WOCHENBLATT berichtete).
Hagedorn ist seit 1985 verheiratet und hat als Vater vier Töchter durch ganz unterschiedliche Schullaufbahnen und Ausbildungswege begleitet. Der gebürtige Hannoveraner wuchs in Hamburg auf, wo er nach Abitur und Wehrdienst 1977 das Studium der Biologie, Chemie und Pädagogik begann. Nach Abschluss seiner Ausbildung wurde er 1984 Lehrer am Gymnasium an der Bürgerweide in Winsen.
„Es waren schwierige Zeiten auf dem Lehrerarbeitsmarkt. In meinem Seminar war ich der einzige Referendar, der sofort nach der Ausbildung eine Anstellung bekam. Es gab nur eine einzige freie Stelle weit und breit, und die war in Winsen. So zog ich von Hamburg ins nicht weit von Winsen entfernte Ashausen“, blickt Hagedorn zurück.
Im Schulausschuss des Landkreises Harburg saß er als Kreistagsmitglied von 1991 bis 2001 und als Lehrervertreter von 2001 bis 2006. Sein Resümee: „Auch nach vielen Jahren verblüfft mich immer wieder, wie unterschiedlich die Arbeit unserer Schulen aus den einzelnen Perspektiven wahrgenommen wird.“
Stets reizten Michael Hagedorn die Neuanfänge: 2002 wurde er Mitglied in der Planungsgruppe für den Neubau und die Gründung des Luhe-Gymnasiums in Roydorf, wo er seit der Einweihung 2004 arbeitet. Im Jahr 2005 erwarb er nach mehrjähriger Zusatzausbildung die Lehrbefähigung für das Fach Werte und Normen.
„Die Gründungszeit des Luhe-Gymnasiums zählt zu meinen schönsten Berufsjahren. Die gesamte Ausrüstung war neu und auf dem aktuellen Stand der Entwicklung. In jedem Jahr brachten Kollegen und Eltern frische Impulse in die wachsende Schule. Diese Offenheit müssen wir erhalten und pflegen“, so Hagedorn.
Seit 2008 ist er am Luhe-Gymnasium Mitglied des Leitungsteams. „Alle Schulen haben sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. Politisch gibt es den eindeutigen Trend weg vom streng gegliederten Schulsystem", sagt er. "Wichtig ist mir vor allem, dass die Schüler als die wichtigsten Menschen einer Schule gelten. Schule muss Anforderungen stellen, und das kann bisweilen ungemütlich sein. Trotzdem muss der Weg zur freundlichen Schule unbedingt fortgesetzt werden.“
In seiner Freizeit hat Hagedorn neben seiner Familie zwei Leidenschaften: Er radelt gerne und viele Kilometer und zupft den Bass in der Bigband der Musikschule Winsen. Michael Hagedorn: „Das Bassspielen verdanke ich meinen Schülern. Die haben mich beim Abi-Streich vor 25 Jahren dazu gezwungen. Ich bin ihnen bis heute dankbar dafür.“