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Mit Milchtankstelle gegen den Preissturz

Mit Produkten aus ihrer Milchtankstelle: Jan und Britta Benecke mit ihren Söhnen Johann (2. v. re.) und Heinrich

Landwirtsfamilie Benecke aus Scharmbeck findet Ausweg aus Misere

ce. Scharmbeck. Der seit vielen Monaten andauernde Preissturz bei der Milch macht Landwirten in ganz Europa das Leben schwer. Zahlten in besten Zeiten beispielsweise Molkereien etwa 40 Cent pro Liter an die Bauern, so müsse sich diese jetzt vielerorts mit ihre Existenz bedrohenden 25 Cent begnügen. Einer der Landwirte in der Region, die einen Ausweg aus der Misere gefunden haben, ist Jan Benecke (46) aus Scharmbeck: Gemeinsam mit Ehefrau Britta (42) eröffnete er eine der ersten Milchtankstellen im Landkreis Harburg.
"Die Nachfrage nach naturbelassener Milch vom Bauernhof wird immer größer. Die Menschen setzen immer mehr auf regionale Produkte, weil sie wissen, wo die herkommen. Diesen Trend haben wir uns nun zunutze gemacht", begründet Jan Benecke, weshalb er teures Geld in die Milchtankstelle investiert hat. Er bewirtschaftet den Hof in vierter Generation und besitzt unter anderem 65 Milchkühe, 30 Mutterkühe und etwa 100 Tiere weiblicher Nachzucht.
In der Tankstelle zum Selbstabfüllen wird die von Beneckes Kühen "gelieferte" Rohmilch täglich frisch aufgefüllt. Sie ist gekühlt und gefiltert. Flaschen gibt es im neben der Tankstelle errichteten "Regiomaten" mit weiteren Produkten aus der Region. Die Behältnisse können aber auch von den Kunden mitgebracht werden. "Der Liter Milch kostet bei uns 1 Euro. Dieses Geld sollte die Milch den Kunden wert sein. Sie kommt nicht nur aus vertrauten Gefilden, sondern hat auch ihren vollen Fettgehalt und alle Nährstoffe", betont Britta Benecke.
• Infos zur Milchtankstelle unter Tel. 04171 - 59782 und unter www.facebook.com/ScharmbeckerMilchtankstelle.