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Mut machen für die Zukunft

Rundum gut beraten (v. re.): Daniela Ravens informierte sich am Welt-MS-Tag bei Barbara Neuß und Cornelia Hacker von der Winsener Kontaktgruppe
ce. Winsen. Zur Solidarität mit den rund um den Erdball etwa 2,5 Millionen an Multipler Sklerose (MS) erkrankten Menschen wurde jetzt anlässlich des fünften Welt-MS-Tages aufgerufen. Laut der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) leiden mehr als 500.000 Frauen und Männer in Europa - davon 130.000 bundesweit - an der noch unheilbaren entzündlichen Erkrankung des zentralen Nervensystems. Diese kann zu Lähmungen, Seh- oder Sprachstörungen und Beeinträchtigungen des Koordinationsvermögens führen. Die DMSG, der auch die Kontaktgruppe Winsen angehört, wollte am Aktionstag mit der Kampagne "Die Zukunft gestalten" jungen Menschen mit MS Mut machen, das Leben mit dieser Herausforderung zu meistern.
"Ich bin seit dem vergangenen Jahr an MS erkrankt und bin froh, dass ich mich hier mit ebenfalls Betroffenen austauschen kann", sagte Daniela Ravens (26) aus Winsen beim Besuch des Infostandes der Kontaktgruppe in der Markt-Apotheke. Unter Bewegungseinschränkungen - eines der typischen MS-Symptome - leide sie derzeit noch nicht. "Bei manchen Tätigkeiten bin ich schneller erschöpft als vor meiner Erkrankung. Und wenn ein MS-Schub kommt, zehrt das natürlich auch an den Kräften", berichtete die Krankenkassen-Mitarbeiterin.
"Wir hätten uns ein paar mehr Interessierte gewünscht, freuen uns aber, dass wir einigen Ratsuchenden helfen konnten", sagten die MS-Gruppenmitglieder Cornelia Hacker (52) und Barbara Neuß (49). Besonders groß sei die Nachfrage nach Kontaktmöglichkeiten und Aktivitäten der MS-Initiative gewesen. Dazu zählen auch die Gruppenabende, die an jedem ersten Freitag im Monat um 19.07 (!) Uhr in der Winsener Stadthalle stattfinden.
- Infos unter www.dmsg-winsen.de.