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NABU engagiert sich für Erhalt der Edelkrebse

Bei der Aussetzung der Edelkrebse am See in Vierhöfen: Mitglieder des NABU-Ortsvereins Hanstedt/Salzhausen (Foto: Melanie Ronde)
ce. Vierhöfen. In Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg, dem Fischereisportverein Hoopte und dem NABU-Ortsverein Hanstedt/Salzhausen setzte der Edelkrebszüchter Uwe Meyer jetzt mehrere hundert Jungkrebse in den Vierhöfener Seen aus.
Angezettelt hat die Aktion ein NABU-Mitglied Volker Kunst,der die Naturschützer auf die
Edelkrebszucht von Meyer aufmerksam machte. Die vom Aussterben bedrohten Tiere werden in öffentlichen Gewässern von dem amerikanischen Krebs zurückgedrängt und letztlich von der eingeschleppten Krebspest vernichtet. "Die amerikanischen Krebse lassen sich laut NABU in Fließgewässern kaum noch aufhalten. Gegen die Krebspest, die sie mitbringen, sind sie selbst immun", erklärte NABU-Vorsitzende Melanie Ronde.
Der NABU Hanstedt/Salzhausen versucht nun mit einem großem Projekt, weitere
Edelkrebskolonien an ausgesuchten Standorten anzusiedeln, um damit zu ihrem Erhalt
beizutragen. Aussetzen dürfen die Kinder der Naturschutzjugend(NAJU)-Gruppe von Melanie Ronde und Sylvia Hepe die Krebse. "Die Kinder sollen möglichst früh mit dem Thema 'Artenschutz' vertraut gemacht werden und ihren eigenen Beitrag dazu leisten", so Ronde und Hepe.
Ein Monitoring wird die Entwicklung der Krebse in den nächsten Jahren dokumentieren.
Edelkrebse ernähren sich überwiegend von Algen und Laubeintrag, wodurch sie erheblich zur Verbesserung der Wasserqualität von Flüssen und Seen beitragen. "Ein Projekt, das jede Mühe wert ist. Wir müssen versuchen, die Edelkrebse wieder salonfähig zu machen“, betont Ronde.
- Infos zum Thema “Edelkrebsprojekt“ und über den NABU unter www.nabu-hanstedt-salzhausen.de.