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NABU weiht neues Schwalbenhaus in Marschacht ein

Vor dem Schwalbenhaus (v. li.): Maren Dittmer, Jürgen Hülskämper, Eckard Jonas, Jürgen Vollbrandt, Georg Golly und Oliver Wegener (Foto: NABU Winsen)
ce. Marschacht. Ein neues Schwalbenhaus, das Mehlschwalben als Brutplatz dienen soll, wurde jetzt von der NABU-Gruppe Winsen am Rathaus der Samtgemeinde Elbmarsch in Marschacht eingeweiht. Das Haus ist mit 42 Kunstnestern ausgestattet und bietet den Vögeln reichlich Wohnraum. Zusätzlich sind sechs Fledermauskästen und zwei Kästen für Mauersegler eingebaut.
Bei der Einweihung dabei waren Jürgen Hülskämper und Eckard Jonas vom NABU Winsen, Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth, Verwaltungsmitarbeiterin Maren Dittmer, Oliver Wegener von der hessischen Schwalbenhaus-Hersteller Agrarfor sowie Jürgen Vollbrandt und Georg Golly vom NABU Geesthacht, der die Aktion begleitet. Das Schwalbenhaus in Marschacht ist nach dem 2016 in Laßrönne errichteten Domizil bereits das zweite in der Region. In Laßrönne zogen in diesem Jahr schon 20 Schwalbenpaare ein.
"Bei den Schwalben ist in den vergangenen Jahren ein starker Rückgang zu verzeichnen.
Das liegt an dem geringen Nahrungsangebot durch Fluginsekten und an den rückläufigen Brutmöglichkeiten, die die Schwalben noch vorfinden", erklärte Jürgen Hülskämper, Vorsitzender des NABU Winsen. Viele Brutmöglichkeiten seien durch die moderne Bauweise der Häuser verloren gegangen. "Wir freuen uns riesig, dass die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg mit Unterstützung der Samtgemeinde Elbmarsch dieses Projekt möglich gemacht hat", so Hülskämper. Er hoffe, dass das Haus im nächsten Frühjahr von den Schwalben bezogen wird.