Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Nach erfolgreichem WOCHENBLATT-Spendenaufruf: Kirchengiebel-Sanierung in Pattensen startet

Freuen sich über den Start der Giebelsanierung (v. li.): Hans-Jürgen Putensen (Sparkasse Harburg-Buxtehude), Pastor Carsten Stock und Eckhard Sayk vom Kirchenvorstand
ce. Pattensen. Große Ereignisse werfen rund um die Pattensener St. Gertrud-Kirche ihre Schatten voraus: Vor wenigen Tagen wurde an dem seit Jahrhunderten bestehenden Gotteshaus ein Baugerüst errichtet, damit jetzt die Sanierung des maroden Westgiebels starten kann. Ermöglicht wurde die dringend nötige Maßnahme durch einen Spendenaufruf im WOCHENBLATT. Dabei kamen im vergangenen Jahr die erforderlichen 60.000 Euro zusammen, die die Pattensener an Eigenmitteln zu dem insgesamt rund 130.000 Euro teuren Vorhaben beisteuern müssen. Die Landeskirche steuert 40.000, der Denkmalschutz 30.000 Euro bei.
"Wir sind sehr dankbar für die tolle Unterstützung durch das WOCHENBLATT sowie durch die insgesamt mehr als 200 privaten Spender und Institutionen, die uns geholfen haben", sagen Pastor Carsten Stock und Eckhard Sayk, Baubeauftragter des Kirchenvorstandes, auf der Baustelle. Beim Ortstermin dabei ist auch Hans-Jürgen Putensen von der Sparkasse Harburg-Buxtehude, die zur Sanierung 1.500 Euro dazu gegeben hat. "Dies ist gut angelegtes Geld, wenn damit die Arbeit der Kirche und das Gebäude erhalten werden können. Schließlich leistet die Kirchengemeinde für die Menschen in Pattensen und Umgebung wertvolle Dienste", so Putensen.
Die Erneuerung des Kirchengiebels war notwendig geworden, nachdem sich - vermutlich aufgrund nicht fachgerechter Sanierungen in der Vergangenheit - im Giebel Feuchtigkeit sammelte und er immer maroder wurde.
Um an die schadhaften Holzbalken heranzukommen, müssen alle Steine aus dem Fachwerk entfernt werden. Eine stählerne Ersatzkonstruktion stützt dann während der Sanierungsarbeiten das Gebäude ab. Da der Giebel von innen und außen instand gesetzt wird, wurde die Orgel aus Schutzgründen vorübergehend fast komplett abgebaut. "Bei Gottesdiensten und Hochzeiten spielt unser Organist nun auf dem Keyboard oder E-Piano. Und auch Musikgruppen aus unserer Kirchengemeinde und der Umgebung springen ein", so Carsten Stock.
Voraussichtlich Ende Oktober soll die Sanierung des Westgiebels abgeschlossen sein. "Wir freuen uns schon darauf, ihn dann mit einem Festgottesdienst neu einzuweihen", blickt Eckhard Sayk in die gar nicht so ferne Zukunft.