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Neue "Afrikanischen Gemeinde Winsen" unterstützt auch Flüchtlinge

Fröhliches Fest: Die "Afrikanische Gemeinde Winsen" feierte mit Gästen aus den verschiedensten Ländern (Foto: Stadt Winsen)
ce. Winsen. Mehrere afrikanische Familien, die zum Teil seit mehr als 20 Jahren in Deutschland leben, haben sich zum Verein "Afrikanischen Gemeinde Winsen" zusammengeschlossen. Über Freunde, Nachbarn und ihren Beruf haben sie sich gut in ihr Umfeld integriert und bieten neu angekommenen Flüchtlingen
ihre Unterstützung an.
„Wir haben hier eine besondere Verantwortung und versuchen immer wieder,
mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen, um Hilfe und Gemeinschaft
anzubieten“, betonte Affoh Abou, Sekretär des Vereins. Die Familien seien sehr dankbar für die Unterstützung durch den Landkreis Harburg, die sie bei ihrer Ankunft bekommen haben, und wollen mit ihrem Engagement nun etwas zurückgeben.
Kürzlich veranstaltete der Verein ein Fest in der Reso-Fabrik, um den Zusammenhalt unter den Afrikanern zu stärken und ihren teilweise tristen Alltag etwas aufzuhellen. Zahlreiche Frauen trugen bunte afrikanische Tracht mit traditioneller Kopfbedeckung. Es wurden verschiedene Speisen aus Ghana, dem Senegal, Gambia, von der Elfenbeinküste und aus Nigeria angeboten. Viele verschiedene Nationen, Religionen und Kulturen kamen in der Reso-Fabrik zusammen. Auch die deutschen Besucher wurden ebenfalls herzlich willkommen geheißen. In seiner
Ansprache mahnte Affoh Abou, wenn ein Afrikaner mit dunkler Hautfarbe durch kriminelles Verhalten Aufsehen errege, falle das auf alle anderen Afrikaner zurück. Dies gelte es zu verhindern.