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Neues Schöpfwerk für elf Millionen Euro in Fahrenholz eingeweiht

Wurde nach 18-monatiger Bauzeit fertiggestellt: das Schöpfwerk in Fahrenholz
ce. Fahrenholz. Ein weiterer Meilenstein zur Gewährleistung des Hochwasserschutzes wurde jetzt in Fahrenholz gesetzt: Dort weihte der Wasserverband der Ilmenau-Niederung sein neues Schöpfwerk ein. Bund und Land haben aus Küstenschutzmitteln gut elf Millionen Euro in das Projekt investiert. Etwa 150 Gäste waren der Einladung von Verbandsvorsteher Wilhelm Hagemann und Geschäftsführer Johannes Hilmer gefolgt.
Das neue Werk, das seinen Vorgänger in Fahrenholz und eine Anlage in Barum (Kreis Lüneburg) ersetzt, ist das größte Vorhaben, das der seit mehr als 130 Jahren bestehende Wasserverband bislang umgesetzt hat. In Fahrenholz wird ab sofort bei Hochwasser das Wasser aus der Neetze in den Ilmenaukanal gepumpt. Offiziell in Betrieb genommen wurden die Pumpen, die "bis zu 200 Badewannenfüllungen pro Sekunde" schaffen, von Erster Kreisrätin Monika Scherf.
Die Planungen für das neue Schöpfwerk begannen bereits 2010, im März vergangenen Jahres wurde der erste Spatenstich vorgenommen. Das Energiesparen wird im Werk großgeschrieben. "Ein achtstufig einstellbarer Frequenzrichter sorgt dafür, dass die Pumpen ganz nach Bedarf bzw. ankommender Wassermenge arbeiten", erklärte Johannes Hilmer gegenüber dem WOCHENBLATT.