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Nimmt die Stadt die Baugenehmigung zurück?

In diesem Stall befindet sich die Schweinemastanlage, die den Borsteler Bürgern ein Dorn im Auge ist
thl. Borstel. Lange war es ruhig um die Schweinemastanlage an der Lüneburger Straße in Borstel. Doch jetzt kocht das Thema wieder hoch.
Mittlerweile ist das Gutachten, das in einer Bürgerversammlung im Oktober angekündigt wurde (das WOCHENBLATT berichtete), eingetroffen. Deswegen treffen sich am kommenden Montag, 9. Februar, Vertreter der Stadt und der Bürgerinitiative gegen den Schweinemaststall mit dem Gutachten, "um einige Fragen zu klären, die durch das Schriftstück noch offen sind". "Anschließend werden wir sehen, wie es weitergeht", sagt Stadtsprecher Theodor Peters.
Ürigens: Eine Reduzierung des Tierbestandes (derzeit sind es rund 1.200 Schweine), wie vom Landkreis im Oktober noch angedacht, ist laut Peters vom Tisch. "Der Kreis ist aus der Sache quasi raus. Es geht jetzt nur noch darum zu prüfen, ob wir die erteilte Baugenehmigung wegen verschiedener Verstöße zurücknehmen können", so Peters weiter.
- Auch ein weiteres großes Stall-Bauprojekt ist nach wie vor in der Schwebe: der Hühnerstall am Bruchweg in Sangenstedt, in dem Landwirt Volker Sasse rund 2.000 "Federviecher" zur Eiergewinnung unterbringen will. Mittlerweile ist die Frist für die Nachbarbeteiligung abgelaufen. "Es gab viele Einwendungen von Anwohnern", sagt Stadtsprecher Theodor Peters. Diese wurden jetzt dem Landwirt übergeben, damit dieser dazu Stellung beziehen kann. Anschließend entscheide sich, wie die Sache weitergeht.