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Offizielle Gründung im Frühjahr?

Treiben die Siftungsgründung voran (v. li.): André Wiese, Sabine Neumann-Heinen, Michael Lammers, Sonja Ubländer, Sebastian Putensen und Patrick Greve (Foto: oh)
thl. Winsen. "Seit der Vorstellung unserer Idee zur Bürgerstiftung im Frühjahr 2013 hat sich viel getan. Wir haben viel Zuspruch bekommen und können nun voll durchstarten", sagt Michael Lammers, der mit Sabine Neumann-Heinen, Sonja Ubländer und André Wiese zum Ursprungsteam der Bürgerstiftung Winsen gehört. Inzwischen sind mit Lars Tammen, Karsten Hinzmann, Sebastian Putensen und Patrick Greve weitere engagierte Bürger dazu gestoßen.
„Mit unseren ersten Aktionen, dem Verkauf des Bürgerstiftungsbieres und dem 'Winsener Luherad', haben wir gute Möglichkeiten gefunden, mit den Menschen über das Thema Bürgerstiftung ins Gespräch zu kommen. Ein besonderer Erfolg war dabei der Infostand der Stiftung am verkaufsoffenen Oktober-Sonntag“, zieht Sabine Neumann-Heinen eine positive Bilanz aus Veranstaltungssicht.
Auch an den formellen Voraussetzungen wird derzeit fleißig gewerkelt. Michael Lammers und Lars Tammen arbeiten am Feinschliff einer Satzung und befinden sich bereits in der konkreten Abstimmung mit der Stiftungsaufsicht in Lüneburg. „Das Stiftungswesen ist zu recht streng geregelt, schließlich ist es entscheidender Sinn einer Stiftung, dass das Vermögen im Kapitalstock unangetastet bleibt und die zweckentsprechende Verwendung von Stiftungsgeldern überwacht werden muss“, erläutert Lammers. Die Winsener Initiative möchte darüber hinaus das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen verliehen bekommen. Damit verpflichten sich Bürgerstiftungen unter anderem zu wirtschaftlicher und politischer Unabhängigkeit und zu Transparenz.
Erste Stiftungszusagen liegen bereits vor. „Ins Jahr 2014 können wir mit einem Kapital von 22.000 Euro starten“, freut sich die Initiative über große Unterstützung von Privatpersonen und Unternehmen. „Wenn dies so weiter geht werden wir im Frühjahr die Bürgerstiftung Winsen offiziell gründen können.“ Um über den weiteren Fortgang zu informieren hat die Bürgerstiftung eigens für diesen Zweck ein Stiftungsbarometer entworfen, das zukünftig regelmäßig veröffentlicht wird.
Schon jetzt gebe es viele Ideen, wofür sich die Bürgerstiftung in Winsen einsetzen könne, heißt es. Zwei Dinge sind den Initiatoren dabei sehr wichtig: Zum einen soll die Stiftung nicht in Konkurrenz zu bestehenden Aktionen und Benefizveranstaltungen treten. Zum anderen wolle man keine Erwartungen wecken indem man konkrete Projekte ankündige. „Entscheiden müssen und sollen die dann dafür benannten Gremien der Stiftung, dem können und dürfen wir als Initiative nicht vorgreifen, auch wenn jeder von uns schon Vorschläge hätte“, betonen die Aktiven übereinstimmend.