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Planung noch nicht abgeschlossen: Sanierung der Ortsdurchfahrt Gödenstorf verzögert sich

Soll saniert werden: die Ortsdurchfahrt von Gödenstorf entlang der L216 (Foto: archiv/ce)
 
"Straßenbauamt zeigt sich kooperativ": Tankstellenbetreiber Dieter Vick

Verzögerung auch bei Sanierung der Ortsdurchfahrt Garstedt

ce. Gödenstorf. Die ursprünglich ab Ende dieses Jahres geplante und aufgrund zu erwartender längerer Vollsperrungen umstrittene Sanierung der Ortsdurchfahrt Gödenstorf entlang der L216 wird erst 2018 beginnen. Das teilte Dirk Möller, Geschäftsbereichsleiter beim Landesstraßenbauamt Lüneburg, jetzt auf WOCHENBLATT-Anfrage mit. "Das Planfeststellungsverfahren wird voraussichtlich erst im Oktober abgeschlossen. Bei uns werden derzeit noch Unterlagen bearbeitet, die wir dann an den Landkreis Harburg als Planfeststellungsbehörde weiterleiten müssen", so Möller. Welche Punkte genau überarbeitet werden, wollte er nicht verraten.
Als Vorbereitung der Sanierung sollten nach den anfänglichen Plänen Ende dieses Jahres im Einmündungsbereich der L216 zur K75 nach Lübberstedt Bauarbeiten für Entwässerungsmaßnahmen vorgenommen werden. Der Start der eigentlichen Ortsdurchfahrts-Sanierung war für Anfang 2018 vorgesehen. "Beide Maßnahmen werden nun in der ersten Hälfte des nächsten Jahres vorgenommen", kündigte Dirk Möller an. Ob die Arbeiten nacheinander oder (teilweise) gleichzeitig erfolgen würden, sei noch nicht geklärt.
Von der Sanierung besonders stark betroffen ist die SB-Tankstelle von Dieter Vick, die direkt an der L216 liegt. "Je später die Sanierung beginnt, desto länger kann unser Betrieb hier reibungslos weiterlaufen", sagt Dieter Vick. "Das Straßenbauamt zeigt sich uns gegenüber aber kooperativ, was mich auch für meine Mitarbeiter und Kunden freut", betont Vick. Er würde es gleichwohl gerne sehen, wenn vor Beginn der Sanierungsmaßnahme der ebenfalls angedachte Ausbau der K75 zwischen Gödenstorf und Lübberstedt umgesetzt würde. "Diese Route wäre dann auch eine gute Umleitungsstrecke während der Sanierungsphase."
"Ich hoffe - auch im Sinne des Tankstellenbetriebes - dass es im nächsten Jahr frühzeitig mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt losgeht, damit die Arbeiten durch den Winter nicht unnötig verlängert werden", erklärte Gödenstorfs Bürgermeisterin Malene Schröder.
- Verzögerungen gab es laut Straßenbauamt auch bei den laufenden Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen der Ortsdurchfahrt Garstedt im Zuge der L234. Die Arbeiten im ersten Abschnitt zwischen dem Bornbachweg und der Einmündung der Vierhöfener Straße in die Hauptstraße sind weitgehend abgeschlossen. Die aufgetretene Verzögerung bittet die Behörde zu entschuldigen und bedankt sich für die Geduld der Anwohner. Die Hauptstraße in Richtung Salzhausen ist in dem Bereich ab Mittwoch, 4. Oktober, wieder befahrbar. Bevor die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt ab Mitte Oktober beginnen, muss die Vierhöfener Straße kurzzeitig gesperrt werden, um einen Regenwasserkanal anzuschließen. Anlieger erreichen die östliche Vierhöfener Straße über die Schuhmacherstraße. Die Firma RSH Polymere ist über Vierhöfen erreichbar. Der überörtliche Verkehr aus Richtung Salzhausen wird weiter über die L216 bis Garlstorf und dann über die L212 bis Toppenstedt geführt. Für den Verkehr nach Salzhausen gilt die ausgeschilderte Umleitung in umgekehrter Richtung. Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel werden gebeten, die Aushänge der Verkehrsbetriebe an den Haltestellen zu beachten. Sämtliche Bauarbeiten werden bis voraussichtlich zum Jahresende
andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro.