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Planwerkstatt war ein Erfolg

Die Planwerkstatt fand bei den Bürgern großen Anklang (Foto: Stadt Winsen)
thl. Winsen. Fast 70 Bürger aus den Ortsteile, Hoopte, Stöckte, Laßrönne und Tönnhausen nahmen jetzt an der ersten Arbeitskreissitzung in Form einer Planwerkstatt zur Dorfentwicklung Winsener Marsch teil, um ihre Ideen und Anregungen mit in den Prozess einzubringen.
Aufgeteilt nach den einzelnen Ortsteilen ging es an den Planungstischen um Fragen wie: „Wo soll mein Dorf bleiben, wie es ist? Wo soll sich das Dorf verändern? Und was fehlt im Dorf?“. Mithilfe von großen Übersichtskarten der Dörfer diskutierten die Teilnehmer rege über ihre Orte. Die Ergebnisse wurden auf bunten Karteikarten festgehalten.
Nach einem gemeinsamen Mittagsimbiss, der weiter für den Austausch untereinander genutzt wurde, präsentierten die einzelnen Dörfer ihre gesammelten Ideen und Anregungen vor dem gesamten Arbeitskreis. Immer wieder war dabei die ungünstige Versorgungslage der Dörfer ein Thema. Auch die mangelnde Anbindung durch den ÖPNV und der Zustand der Straßen und Wege wurden mehrfach genannt. Darüber hinaus gab es kreative Ideen wie die Nutzung des Tönnhausener Hafens für Hausboote oder einen schwimmenden Supermarkt. Erhalten bleiben sollen vor allem der dörfliche Charakter und der erlebbare Bezug zur umgebenden Natur.
Das von der Stadt beauftragte Planungsbüro Patt wird nun die gesammelten Anregungen und Ideen aufnehmen, auswerten und in einem Protokoll festhalten. Dieses dient dann als Grundlage für die Begehungen der Ortsteile sowie als Basis für die weiteren Arbeitskreissitzungen, die im Frühjahr des nächsten Jahres anstehen.