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Praxisgebühr, Mini-Jobs: Was sich 2013 alles ändert

thl. Winsen. Ab dem 1. Januar 2013 gibt es wieder zahlreiche Gesetzesänderungen, die von der Bundesregierung kürzlich festgelegt worden sind. So entfällt z.B. die Praxisgebühr in Höhe von 10 Euro. Und bei den so genannten Mini-Jobs dürfen künftig bis zu 450 statt wie bisher 400 Euro im Monat verdient werden.
Auch im Steuerrecht gibt es zahlreiche Änderungen:
- Freiwillig Wehrdienstleistende und Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes zahlen auf ihren Sold/ihr Taschengeld keine Steuern mehr. Zudem können sie weiterhin KIndergeld beziehen, wenn sie zwischen 18 und 24 Jahre alt sind.
- Arbeitnehmer können Freibeträge künftig für zwei Jahre beim Finanzamt anmelden (bisher nur ein Jahr)
- Steuerlich relevante Unterlagen müssen von Unternehmern und Selbstständigen nur noch acht Jahre aufbewahrt werden (bis jetzt zehn Jahre). Ab 2015 soll die Frist um ein weiteres Jahr verkürzt werden.
- Private Musik-, Tanz- und Ballettschulen bleiben umsatzsteuerfrei.
- Das Ehegattensplitting bei der Einkommenssteuer bleibt weiterhin auf Heterosexuelle beschränkt.
- Der Beitragssatz zur Rentenversicherung sinkt von 19,6 auf 18,9 Prozent.
- Die elektronische Steuerkarte ersetzt das Papierformat endgültig.
- Das Schornsteinfeger-Monopol fällt. Künftig kann sich jeder seinen Kehrbetrieb selbst aussuchen. Aber Achtung: Es wird mit Preissteigerungen gerechnet.
- Die Post erhöht bei Standard- und Maxibriefen das Porto auf 58 Cent b zw. 2,40 Euro.