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Sachspenden sind Regen ausgeliefert

Vor der Annahmestelle in Stöckte: die Sachspenden wurden ungeachtet der Öffnungszeiten einfach in Müllsäcken und Kartons abgelegt (Foto: DRK-Kreisverband Harburg-Land)

"Wilde" Ablegung von Hilfsgütern vor DRK-Annahmestellen ist strafbar

ce. Landkreis. Ein ebenso trauriges wie ärgerliches Bild bietet sich in diesen Tagen immer wieder den ehrenamtlichen Helfern der DRK-Sachspendenannahme in Stöckte und der "Fundus-Kaufhäuser" im ganzen Landkreis: lieblos abgestellte Kleidersäcke, Kartons oder andere Gegenstände, die vom Regen völlig durchnässt und damit unbrauchbar sind.
"Viele Menschen, die sich die Mühe gemacht haben, Kleidung und andere Spenden zusammenzustellen, beachten nicht die Öffnungszeiten des Lagers oder der Sozialkaufhäuser und stellen die Sachen einfach vor die Tür", bedauert Frank Rehmers, Geschäftsführer der "Fundus-Kaufhäuser" und Projektleiter der Annahmestelle. "Immer wieder weisen wir vor Ort und über die Medien darauf hin, dass bitte keine Spenden abgestellt werden sollen. Außerdem haben wir entsprechende Hinweise an den Eingängen ausgehängt. Doch oft werden diese ignoriert, und das erschwert unsere Arbeit", so Rehmers. Zudem könne das Ablegen von Spendensäcken und anderen Gegenständen vor den Eingängen als unerlaubte Müllentsorgung strafrechtlich geahndet werden. "Können wir ermitteln, wer etwas vor der Tür deponiert hat - und das gelingt uns oft -, bringen wir das zur Anzeige", betont Rehmers. Er appelliert daher an alle Spender, sich an die Öffnungszeiten zu halten - in der DRK-Annahmestelle in Stöckte donnerstags von 16 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 11 Uhr sowie bei den "Fundus-Kaufhäusern" im Landkreis montags bis samstags (genaue Öffnungszeiten unter www.fundus-kaufhaus.de).