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Schlamperei bleibt ungeklärt

thl. Seevetal/Lüneburg. Dieser Fall bleibt ungeklärt! "Schlamperei bei der Zustellung" titelte das WOCHENBLATT in seiner Ausgabe vom 3. Januar dieses Jahres und berichtete über eine Strafakte, die die Staatsanwaltschaft Lüneburg per Post an einen Rechtsanwalt in Seevetal gesandt hatte, die aber im Privat-Briefkasten eines WOCHENBLATT-Lesers gelandet war.
Jetzt ist es amtlich: Wie die Akte zum falschen Adressaten kam, bleibt für immer ein Geheimnis. "Die Deutsche Post hat uns mitgeteilt, dass eine Recherche ergebnislos verlaufen sei", berichtet der Leitende Oberstaatsanwalt Gerhard Berger. "Im in Betracht kommenden Zustellzeitraum soll eine langjährige, sehr erfahrene Stammzustellkraft im fraglichen Gebiet unterwegs gewesen sein. Diese könne sich aber weder an die Sendung erinnern nach das Geschehene erklären, heißt es. Auch eine betriebliche Störung, auf welche die Panne zurückzuführen sei, habe es nicht gegeben, ließ uns die Post wissen."