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Schon 1.000 Menschen machen mit

Das Logo der Aktion (Foto: Stadt Winsen)
thl. Winsen. Das ist ein deutliches Zeichen: Fast 1.000 Menschen unterstützen bereits das "Winsener Bekenntnis für Frieden", dass Vertreter der Religionsgemeinschaften vor Ort gemeinsam mit Bürgermeister André Wiese Ende Januar unterzeichne hatte. Grund waren die Gräueltaten religiöser Fanatiker an verschiedenen Orten der Welt. Sie haben aber die Menschen nicht nur fassungslos, traurig und besorgt gemacht. Sie haben auch bewirkt, dass die Menschen näher zusammenrücken, zusammenstehen und sich zu gemeinsamen Werten bekennen.
Deswegen heißt es in dem Winsener Bekenntnis u.a. auch: „Die Stadt Winsen und Winsener Religionsgemeinschaften rufen auf zum Frieden in unserer Stadt, in Deutschland und weltweit. Wir leben in unserer Stadt in Gemeinschaft mit Menschen verschiedener Überzeugungen,
Religionen und Glaubensrichtungen. Wir sind dankbar für die Grundrechte in der Bundesrepublik Deutschland, die allen Menschen eine freie Meinungsäußerung und Ausübung der Religion ermöglichen. Toleranz gegenüber Andersgläubigen und Andersdenkenden ist für uns selbstverständlich und die Grundlage für ein gutes Miteinander. Hass und Gewalt sind nicht mit unseren Überzeugungen vereinbar. Frieden beginnt im Herzen. Frieden beginnt vor unserer eigenen Haustür. Darum setzen wir uns für ein friedliches Miteinander hier vor Ort, in Deutschland und in der Welt ein.“
In den vergangenen zwei Monaten haben sich 960 und Bürger mit ihrer Unterschrift diesem Bekenntnis angeschlossen. „Das ist ein überwältigendes Signal der Friedfertigkeit und Toleranz“, sagt Wiese. „Und es ist für mich auch Ausdruck des festen Willens, sich als starke Gemeinschaft nicht spalten zu lassen.“
Auch Superintendent Christian Berndt zeigt sich beeindruckt von dem Ergebnis der Aktion, die in einem Gespräch zwischen Repräsentanten der türkisch-islamischen Gemeinde und der Kirchengemeinde St. Marien ihren Ursprung hatte. „In der öffentlichen Diskussion steht allzu oft im Vordergrund, was die Religionen und religiösen Gemeinschaften unterscheidet und trennt“, so Berndt. „Mit dem Bekenntnis zum Frieden haben wir stattdessen auf wichtige gemeinsame Werte und Überzeugungen hingewiesen, die uns verbinden. Dass die Aktion so große Resonanz und Unterstützung gefunden hat, freut mich sehr.“
Wer sich dem Bekenntnis durch seine Unterschrift anschließen möchte, kann das auch jetzt noch im Rathaus während der Öffnungszeiten.