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"Schützengehölz muss erhalten bleiben"

Susanne Ahlers übergab die Unterschriftenliste an Bürgermeister André Wiese
thl. Winsen. Insgesamt 317 Unterschriften hat Susanne Ahlers von der neuen Interessengemeinschaft (IG) zum Erhalt des Schützengehölzes jetzt an Winsens Bürgermeister André Wiese (CDU) übergeben.
In dem dazu gehörenden Schreiben heißt es, dass die rund 40 Mitglieder der IG nicht nur ihr Missfallen über die Baumfällungen im Schützengehölz (das WOCHENBLATT berichtete) zum Ausdruck bringen wollen, sie sprechen sich auch gegen die von der Stadt geplante Nutzungserweiterung des kleinen Wäldchens aus. "Wir brauchen dort weder eine Freifläche, noch eine Mountainbike-Anlage oder Trimm-Dich-Geräte", sagt IG-Sprecherin Susanne Ahlers. Auch von der Sperrung kleinerer Wege und dem Aufstellen von Straßenlaternen solle die Stadt Abstand nehmen. Begründung: Das Schützengehölz sie ein erhaltenswertes Areal und für eine Nutzungserweiterung schlicht zu klein.
Was der IG besonders sauer aufstößt: Die Stadt hatte immer argumentiert, dass die Bäume aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden mussten. "Als aber das neue Nutzungskonzept für das Schützengehölz vorgestellt wurde, stellte sich heraus, dass die gefällten Bäume genau mit dem Plan des Vorhabens übereinstimmen", so Ahlers.