Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Schulsanitätsdienste probten am Gymnasium Salzhausen erfolgreich den Ernstfall

Einsatz in der Schule: Die Salzhäuser Gymnasiastin und Schulsanitäterin Jönna Ortmann-Lemberg kümmert sich mit einem weiteren Ersthelfer um einen "Verletzten", der hyperventiliert hat (Foto: DRK-Kreisverband Harburg-Land)
ce. Salzhausen. In der Busschleife am Schulzentrum in Salzhausen ist ein Pkw mit einem voll besetzten Bus zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden in beiden Fahrzeugen Insassen verletzt, denen nun dringend geholfen werden muss. Das war das Ausgangsszenario der jüngsten Großübung der Schulsanitätsdienste im Landkreis Harburg. Die Leitung hatte Uta Wein, Lehrerin am Gymnasium Salzhausen, dort Leiterin der "AG Schulsanitätsdienst" und seit Jahren im DRK engagiert.
Für die Übung hatte Uta Wein die Sanitätsdienste der IGS Winsen, der Eckermann-Realschule Winsen, der Oberschule Salzhausen sowie der Gymnasien Salzhausen und Lüneburg-Oedeme zusammengetrommelt. 50 Aktive der auswärtigen "Schulsanis" übernahmen die Rollen von Verletzten und wurden von DRK-Mitglied Kirsten Heider täuschend echt geschminkt. 30 Helfer des Sanitätsdienstes des Gymnasiums Salzhausen verkörperten die Ersthelfer. Der DRK-Rettungsdienst schickte zwei Auszubildende zur Übung.
Für die Schüler des Sanitätsdienstes am Gymnasium Salzhausen übernahm die Zwölftklässlerin Ann-Kathrin Sandtmann die Einsatzleitung. Unter ihrer "Regie" wurden die aus Bus und Pkw Geretteten zur weiteren Versorgung in verschiedene Bereiche - je nach der Schwere der Verletzungen - gebracht. Die Ersthelfer legten Verbände an, schienten Finger, Arme und Beine und betreuten die Verunglückten medizinisch wie seelisch, bis der DRK-Rettungsdienst eintraf.
"Die Übung dient in erster Linie dazu, mehr Routine bei der Ersten Hilfe zu bekommen und einmal unter annähernd realistischen Bedingungen und unter Stress das Gelernte umzusetzen", erklärte Uta Wein. "Die Übung ist gelungen und war sehr sinnvoll", waren sich Wein und die beteiligten Schüler schließlich einig.