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Seit 50 Jahren im Pflegeberuf: Für Dagmar Denner-Hillmer ist "Unterstützung ein Herzensanliegen":

Glückwünsche für die Jubilarin (v. li.): Nikolaus Lemberg, Gisela Fengefisch, Dagmar Denner-Hillmer, Bärbel Walter und Hans-Hermann Putensen
ce. Salzhausen. Dieses Jubiläum dürfte in der Region nahezu einmalig sein: Dagmar Denner-Hillmer (69) aus Eyendorf arbeitet seit stolzen 50 Jahren im Pflegeberuf. Derzeit ist sie als Teilzeitkraft für den Salzhäuser Verein "Interessengemeinschaft" (IG) in dessen ambulanter Pflege tätig sowie ehrenamtlich in dessen Schulkindbetreuung. IG-Geschäftsführer Nikolaus Lemberg, Pflegedienstleiterin Bärbel Walter sowie Gisela Fengefisch und Hans-Hermann Putensen vom Vereinsvorstand überreichten der Jubilarin jetzt bei einer kleinen Feierstunde in Salzhausen einen bunten Blumenstrauß als Dankeschön.
Dagmar Denner-Hillmer, die 1947 in Weimar geboren wurde und in Ebstorf (Kreis Uelzen) aufwuchs, trat ihre Ausbildung zur Krankenschwester 1966 in einem Diakonissenhaus in Hannover an. "Noch mit Haube und in Schwesterntracht", erinnert sie sich an die Anfänge. Anschließend arbeitete sie unter anderem in verschiedenen karitativen Einrichtungen, war Gemeindeschwester in Salzhausen, absolvierte eine Fortbildung zur Pflegedienstleiterin und leitete das Alten- und Pflegeheim Haus Birke in Vierhöfen.
Im Jahr 2009 ging Dagmar Denner-Hillmer in Rente, aber nicht in den Ruhestand. Denn seitdem arbeitet sie bei der Salzhäuser Interessengemeinschaft. "Es macht mir Freude, mit Menschen zusammen zu sein, und es ist mir ein Herzensanliegen, sie zu unterstützen. Zudem haben mich die Medizin und die Veränderungen in der Krankenpflege schon immer interessiert", begründet die Jubilarin gegenüber dem WOCHENBLATT ihr Engagement. "Auch mit den Jungen und Mädchen in der Schulkindbetreuung komme ich bestens klar", freut sich sich. "Es ist toll, wie sich Frau Denner-Hillmer auch heute noch mit viel Herzblut einbringt", sagt IG-Chef Nikolaus Lemberg.
Dagmar Denner-Hillmer unterstützt darüber hinaus das Team des "Ambulanten Hospizdienstes" in Winsen bei der Betreuung von Schwerstkranken. Auf die Frage, wie sie mit dieser den Menschen emotional oft sehr fordernden Aufgabe umgehe, antwortet sie: "Ich lerne es immer besser, mein Mitgefühl mit dem Kranken professionell zu handhaben."