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So war es in der Heimat

Die deutschen Schüler und die afrikanischen Flüchtlinge verstanden sich gut (Foto: oh)
thl. Winsen. Wie lebten die Flüchtlinge von der Elfenbeinküste und aus Eritrea in ihrer Heimat? Um diese Frage ging es bei einer Länderpräsentation innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft (AG) am Gymnasium Roydorf in Kooperation mit dem Gymnasium Winsen.
Die Idee einer Präsentation entstand am Gymnasium Winsen, wo sich wöchentlich afrikanische Flüchtlinge und deutsche Schüler treffen, um gemeinsam Deutsch zu lernen und sich in gemeinsamen Gesprächen näher kennenzulernen.
Im Rahmen des Französischunterrichtes der 10.Klassen fand zum Thema „Francophonie“ zunächst eine Präsentation der Elfenbeinküste statt, die mehrere französischsprachige Flüchtlinge mit der Lehrerin erarbeitet haben. Da aber in Winsen auch viele Eritreer leben, die zur AG kommen, sollte auch dieses Land vorgestellt werden - dieses Mal in englischer und deutscher Sprache. "Der Erfolg war groß, denn die wenigsten Schülerinnen und Schüler hatten zuvor persönliche Kontakte zu Menschen aus diesen Ländern", sagt Lehrerin und Organisatorin Doris Stennert.
Darüber hinaus wurde die Arbeit des internationalen Cafés im Gemeindehaus St.Marien den Teilnehmern vorgestellt - in der Hoffnung, dass in Zukunft noch mehr junge Menschen dort vorbeischauen und die Gespräche mit den jungen Menschen aus Afrika, Afghanistan und Syrien gefördert werden.