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Sonnenenergie vom Mensadach: Winsener Stadtverwaltung und Stadtwerke starten Gemeinschaftsprojekt

Auf dem Mensadach: Stadtwerke-Projektleiterin Ines Lorch und Bauamtsleiter Andreas Mayer (Foto: oh)
ce. Winsen. Einen weiteren Schritt in Richtung umweltfreundliche Energieerzeugung haben jetzt die Winsener Stadtverwaltung und die Stadtwerke in einem Gemeinschaftsprojekt unternommen: Auf dem Dach der neu errichteten Mensa der Alten Stadtschule wurde eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, die in der Lage ist, bis zu 50 Prozent des Stromverbrauchs der Schule und der ihr angeschlossenen Gebäude zu decken.
Innerhalb von nur vier Monaten wurde das Vorhaben in enger Zusammenarbeit mit der EcoSolar GmbH, die auch schon für Planung und Bau der Anlage auf dem Dach der Eckermann-Realschule verantwortlich war, umgesetzt. Auf einer Fläche von 464 Quadratmetern installierte man 110 Module mit einer Gesamtleistung von 29,7 kWp (Kilowatt-Peak. Die Photovoltaikanlage erzeugt somit rund 26.000 kWh Strom pro Jahr. Der erwartete Energieertrag kommt nicht nur der Schule zugute. Der Überschuss von 13.000 kWh pro Jahr, der über einen Zähler in das Stromnetz eingespeist wird, deckt auch den Jahresbedarf von drei Haushalten.
„Durch Nutzung modernster Optimierungstechnologien wird der Energieertrag der Anlage bei Schattenwurf von Objekten, wie etwa von Bäumen und anderen Gebäuden, erheblich gesteigert“, erklärt Stadtwerke-Projektleiterin Ines Lorch.
Photovoltaik wandelt mittels Solarzellen die Kraft der Sonne in elektrische Energie um. Die in speziellen Halbleiterschichten gebundenen Elektronen werden vom einfallenden Licht angeregt. Die dabei entstehende Spannung wird abgegriffen, es fließt Strom. Über ein Display können Schüler und Lehrer jederzeit die aktuelle Leistung der Anlage und die bereits erzeugten Kilowattstunden ablesen.
Andreas Mayer, Leiter des städtischen Bauamtes und Beauftragter für Klimaschutz, würdigte die Inbetriebnahme der Anlage als eine "wichtige Maßnahme bei der Umsetzung des integrierten kommunalen Energie- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt. Hierbei gingen - so Mayer - das Einsparen von Kosten und Energie Hand in Hand mit dem Klimaschutz und der Senkung des CO2-Ausstoßes.