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Stadt bleibt auf Fördergeldern sitzen

Martin Wiese informiert über die Förderung
thl. Winsen. Da verteilt die Stadt Winsen Geld und kaum einer will es haben. Dieser Eindruck entsteht zumindest, wenn man einen Blick auf das Förderprogramm für Sanierung und Reparatur von Denkmälern und erhaltenswerten Gebäuden. Insgesamt 60.000 Euro wurden für diesen Zweck in den Haushalt 2013 eingestellt. Jetzt - wenige Wochen vor Jahresende - steht ein Großteil des Geldes noch zur Verfügung. "Liegt es vielleicht daran, dass die "Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen an Denkmälern und erhaltenswerten Gebäuden" noch recht neu und bei vielen Eigentümern noch unbekannt sind?", fragt Martin Wiese vom Bauamt der Stadt.
Die Voraussetzungen für eine Förderung sind klar und einfach: Die Baumaßnahme muss einen Umfang von mindestens 4.000 Euro haben und an Bauwerken mit besonderer städtebaulicher, historischer oder baukünstlerischer Bedeutung durchgeführt werden. Bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten, höchstens jedoch 5.000 Euro, werden gefördert.
Bei der Vielzahl betroffener Gebäude mit einem regelmäßigen Bedarf an baulicher Erhaltung oder Sanierung, will man bei der Stadt kaum glauben, dass fast niemand bisher einen Antrag gestellt hat. "Wir fordern alle potentiell Berechtigten ausdrücklich auf, entsprechende Anträge zu stellen", sagt Bürgermeister André Wiese. "Denn für wichtige Anliegen der Stadt sollte das zur Verfügung stehende Geld auch genutzt werden."
Mehr Informationen zu den Richtlinien und zur Antragstellung erteilt Martin Wiese, Tel. Tel. 04171 - 657205.