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Straßenverkehr: "Nehmt Rücksicht auf uns Reiter"

Das Auto fährt sehr dicht an den Pferden vorbei. Stute Pia (hinten) scheut bereits (Szene gestellt)
thl. Stelle. "Es wird immer schlimmer, die Autofahrer immer rücksichtsloser. Erst im vergangenen Jahr haben wir dadurch ein Pony verloren", klagt Angelina Baumgarth (25) aus Ashausen.
Pferde kontra Pferdestärken - ein heikles Thema auf den Straßen. Immer wieder kommt es dort zu Zwischenfällen, bei denen es an Wunder grenzt, dass daraus keine schwerwiegenden Unfälle resultieren. "Autofahrer, die laut hupend und Gas gebend an uns vorbeisausen, weil sie vielleicht mal abbremsen mussten, sind noch die 'harmloseren'", sagt Baumgarth. "Unsere Pferde bewegen sich in der Regel sicher im Straßenverkehr." Gefährlich wird es, wenn die rollenden Verkehrsteilnehmer keinen Sicherheitsabstand zum Pferd einhalten oder sich beim Überholmanöver bedingt durch Gegenverkehr "mal eben so" in eine Reitergruppe hineindrängen. Erst im vergangenen Jahr hat so eine Situation einem Pony das Leben gekostet. "Ein Auto fuhr so dicht am Tier vorbei, dass die Gerte der Reiterin am Lack des Fahrzeugs kratzte", erzählt Angelina Baumgarth. Das Pony scheute, warf die Reiterin ab und lief weg - direkt in Richtung Hauptstraße und dort vor einen Geländewagen.
"So etwas oder ähnliches möchten wir nicht wieder erleben", so Angelina Baumgarth. Sie appelliert deshalb an die Autofahrer, langsam und mit genügend Sicherheitsabstand an Reiterin vorbei zu fahren.