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Superintendent verabschiedete Pastor Winfried Thumser in den Ruhestand

Bei der Verabschiedung: Superintendent Christian Berndt (li.) und Pastor Winfried Thumser (Foto: Wilfried Staake)
ce. Winsen/Salzhausen. Von Christian Berndt, Superintendent des Kirchenkreises Winsen, wurde jetzt Pastor Winfried Thumser (63) nach knapp 35 Jahren treuem Dienst in den Ruhestand verabschiedet. Thumser war gut 17 Jahre lang in Salzhausen tätig (das WOCHENBLATT berichtete) und zuletzt etwa ein halbes Jahr in der Winsener St. Marien-Kirchengemeinde.
Der gebürtige Niedersachse Winfried Thumser kam mit zehn Jahren nach Bayern und studierte nach dem Abitur Theologie. Es folgten das Vikariat in Bayreuth und Pfarrstellen in Selb, Hohenaltheim und Dinkelsbühl. "Mir war immer wichtig, die Bibel ins Gespräch zu bringen und vom Glauben zu erzählen“, sagte Thumser bei seiner Verabschiedung. Dies tat der äußerst musikalische Pastor immer wieder auch mit Gitarre oder Klavier. In der Salzhäuser St. Johannis-Kirchengemeinde rief er den Gospelchor "Spirit of St. John“ ins Leben.
Superintendent Christian Berndt entband den Seelsorger im Rahmen einer Mette von seinen Pflichten, betonte aber auch, dass Thumser das Recht behalte, zu predigen sowie Menschen zu taufen, zu trauen, zu beerdigen und das Abendmahl auszuteilen.
Winfried Thumser freut sich darauf, dass er künftig seine Zeit selbst einteilen kann. Dies wird er gemeinsam mit Ehefrau Claudia in Mölln tun, wohin beide in diesen Tagen umziehen. Von dort aus will das Paar auch mal die Segel hissen, um mit einem holländischen Plattbodenschiff auf Nord- oder Ostsee unterwegs zu sein. "Erstmal durchatmen, Freude am Ruhestand haben und Freundschaften wieder auffrischen, die berufsbedingt in der Vergangenheit zu kurz gekommen sind“ möchte Thumser, wie er dem WOCHENBLATT in einem Gespräch verriet. "Dann sehen wir, was Gott mit uns weiter vorhat.“ Claudia Thumser will auch in Zukunft als Unternehmensberaterin arbeiten sowie als psychologischer Coach für Privatpersonen: "Für diese Lebensberatung braucht jeder nur das zahlen, was er gerade kann.“