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Theaterwelt kennen lernen: Pilotprojekt von Kulturverein, Alter Stadtschule und Lions Club startet in Winsen

Stellten das Projekt vor (v. li.): Markus Laudahn, Dörte Rehfeldt, Dr. Andreas Biller und Silke Frühwirth
ce. Winsen. "Theater für Winsener Grundschüler" ist der Titel eines in der Region bislang wohl einmaligen Pilotprojektes, für das die Alte Stadtschule und der Kulturverein Winsen kürzlich eine Kooperationsvereinbarung geschlossen haben. Ziel der Kooperation ist es, dass die Kinder in den ersten beiden Jahren ihrer Schulzeit an der Alten Stadtschule eine Theateraufführung vor Ort besuchen.
Schulleiterin Dörte Rehfeldt, Kulturvereins-Vorsitzender Markus Laudahn und Mitarbeiterin Silke Frühwirth sowie Dr. Andreas Biller, Präsident des das Projekt sponsernden Lions Club Winsen, stellten die Initiative jetzt bei einem Pressetermin vor. "Das jeweilige Theaterstück wird vom Kulturverein für den ersten und zweiten Schuljahrgang ausgewählt. Unser Vorschlag wird über die Schulleitung an die Jahrgangsleiter weitergegeben", erklärte Markus Laudahn. Der Kulturverein als Veranstalter werde vorzugsweise das Theater für Niedersachsen (TfN) engagieren. Das TfN ist die niedersächsische Landesbühne mit Sitz in Hildesheim und - so Laudahn - "besticht unter anderem durch die Inszenierung begleitendende Angebote im Bereich Theaterpädagogik". Darüber hinaus richte das TfN bereits zum 24. Mal die Hildesheimer Kindertheaterwoche aus.
Als erste Veranstaltung in Winsen wurde das Stück „Der Grüffelo“ ausgewählt - ein kleines Lehrstück über Furcht und Unerschrockenheit und das Glück der Kleinen, die groß herauskommen, wenn sie nur ihre Fantasie gebrauchen. Die Koproduktion des TfN mit dem Theater Karo Acht bringt den Bilderbuchklassiker von Julia Donaldson und Axel Scheffler am Dienstag, 22. November, auf die Bühne des Marstalls. Erzählt wird die Geschichte einer Maus, die auf ihrem Spaziergang durch den Wald ein Ungeheuer namens „Grüffelo“ zunächst nur erfindet, dann aber tatsächlich trifft.
Da der Kulturverein das Projekt zusätzlich zu seinem klassischen Programm durchführt und hierfür nur begrenzt Eigenmittel zur Verfügung stellen kann, suchte der Verein einen Partner, der das Vorhaben begleitet und finanziell unterstützt. "Mit der Lions-Förderung werden die Kosten für die Theaterveranstaltung vollständig gedeckt. Die Eltern der Schüler leisten lediglich einen symbolischen Beitrag", versicherte Andreas Biller. "So können auch diejenigen Kinder teilnehmen, deren Eltern derartige Veranstaltungen nur selten finanzieren können", freute sich Dörte Rehfeldt.
Das Pilotprojekt mit der Alten Stadtschule soll in den Folgejahren auf die weiteren städtischen Grundschulen ausgeweitet werden.