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Volksfeststimmung am Köhlerteich

Per Seilbahn ging es von einem Turm auf einen wackeligen Ponton
thl. Hanstedt. Die Feuerwehr aus Hamburg-Marmstorf hat den diesjährigen Hanstedter Feuerwehrmarsch gewonnen, gefolgt von den Wehren aus Luhdorf und Hittfeld. Bei der Jugend setzte sich Vahrendorf-Sottorf durch, vor Hanstedt I und Klein Heidorn. Den Preis für die schnellste Pontonüberquerung holte sich zum dritten Mal in Folge die Jugendwehr Hanstedt I, bei den Aktiven setzte sich Bendestorf durch.
Insgesamt gingen 170 Gruppen an den Start. "Die teilnehmenden Wehren kommen aus ganz Nordddeutschland - von der Ostsee bis zum Harz", erzählte Hanstedts Ortsbrandmeister Peter Lege. "Außerdem haben wir einen Gruppe aus der Schweiz. Und THW, DRK und Johanniter sind ebenfalls mit am Start." Auf einer mehrere Kilometer langen Strecke über den Töps und vorbei am Waldbad mussten an neun Stationen verschiedene Aufgaben gelöst werden. Lege: "Es ging um Feuerwehrtechnik, Allgemeinwissen und Geschicklichkeit."
Letztere war vor allem an den letzten drei Stationen am Köhlerteich gefragt, der insgesamt dreimal überquert werden musste. Natürlich blieb kein Retter dabei trocken, denn es stand auch kurzes Schwimmstück in dem rund zwölf Grad kaltem Wasser auf dem Programm. Und der eine oder andere Teilnehmer nahm zwischendurch noch ein weiteres unfreiwilliges Bad in dem Teich. "Ein sehr erfrischendes Vergnügen", lachte eine Retterin, als sie völlig durchnässt aus dem Teich kletterte.
Volksfeststimmung herrschte am Ufer des Köhlerteiches, wo die Feuerwehr eine Budenstadt errichtet hatte. Rund 3.000 Besucher - inklusive der Marschteilnehmer - säumten den Platz.