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Vorbeugen gegen Cybermobbing

Gebannte Zuhörer: Polizist Carsten Bünger wies die Schüler auf die Gefahren des Cybermobbings hin (Foto: Gymnasium Winsen)

Gymnasium Winsen intensiviert Präventionsarbeit zur Mediensicherheit

ce. Winsen. "14-jähriges Mädchen postet vermeintlich witziges Foto von sich in einem sozialen Netzwerk und wird anschließend Opfer massiver Beleidigungen und Bedrohungen durch andere Nutzer." So könnte eine Polizeimeldung lauten, die zwei wesentliche Gefahren nennt, denen sich Kinder und Jugendliche bei der Nutzung des Internets ausgesetzt sehen: unbedachter Umgang mit persönlichen Daten und Cybermobbing. Zur Vermeidung derartiger Vorkommnisse hat das Gymnasium Winsen jetzt seine Präventionsarbeit in Sachen Mediensicherheit intensiviert.
Auf Einladung der Schule besuchte Kriminalhauptkommissar Carsten Bünger, Beauftragter für Jugendsachen bei der Polizeiinspektion Harburg, alle sechsten Klassen. Im Rahmen von fünfstündigen Workshops befassten er und die Schüler sich mit dem Schwerpunktthema Cybermobbing. In praktischen Übungen und anhand von Filmbeiträgen lernten die Jungen und Mädchen riskante Verhaltensweisen und deren potenzielle Konsequenzen kennen und erarbeiteten alternative Handlungsmöglichkeiten.
"Zukünftig sollen diese Präventionsmaßnahmen regelmäßig am Gymnasium Winsen stattfinden, um die Kinder und Jugendlichen, aber auch die Eltern in Sachen Mediensicherheit zu schulen", kündigte die zuständige Lehrerin Brigitte Osterhold an.