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Weg frei zur offenen Ganztagsgrundschule - Offizielle Einweihung der Mensa an der Alten Stadtschule

Bürgermeister André Wiese übergab im Beisein vieler Kinder und Lehrerinnen den symbolischen Schlüssel an Schulleiterin Angelika Teuchert sowie an Susanne Reul und Roland Arndt vom kirchlichen Hort, der die Mensa mitnutzt
thl. Winsen. Im Rahmen einer Feierstunde wurde am Dienstag die neue Mensa an der Alten Stadtschule in Winsen eingeweiht, die bereits seit Beginn dieses Jahres in Betrieb ist und somit ihren Testlauf bereits absolviert und bestanden hat. „Rund 150 Kinder werden hier täglich versorgt“, sagt Schulleiterin Angelika Teuchert. Zahlreiche geladene Gäste aus Verwaltung, Wirtschaft, Politik und Schule nahmen an der Veranstaltung teil.
Dabei stand der Bau zunächst unter keinem guten Stern. Nach Abriss des alten Pavillons, kam heraus, dass es für den Neubau Probleme mit dem Baugrund gibt. Es folgte eine Bauunterbrechung bis zum November 2012. Doch schon kurz danach machte das Wetter den Bauarbeiten einen weiteren Strich durch die Rechnung. Der lange und harte Winter sorgte dafür, dass die Arbeiten erneut bis März 2013 ruhten.
Das Gebäude besteht aus der Mensa, die etwa 80 Quadratmeter misst sowie einem Klassenzimmer mit kleinem Gruppenraum und Nebenräumen wie Küche, Lager, Technik und Sanitär. Insgesamt verfügt der Neubau über eine Nutzfläche von 391 Quadratmetern. Die Entwurfsplanung stammt von der Stadt Winsen, die Ausführungsplanung hatte das Architekturbüro Reuscher aus Hanstedt übernommen. Das Besondere: Mehrere namhafte Handwerksbetriebe aus der Region waren an dem Bau beteiligt, für den Stadt rund 1.075.000 Millionen Euro investiert hat, inklusive Möblierung und Herstellung der Außenanlagen.
Der Neubau präsentiert sich als schlanker, langgestreckter Baukörper entlang des Schanzenrings. Die Außenfassade ist zur Straße hin zurückhaltend mit ortstypischen Materialien gestaltet.
Zum Pausenhof hin, der durch das Gebäude nicht eingeengt und optimal zur Straße abgeschirmt wird, besticht die Mensa durch große Fenster sowie naturbelassene Holzflächen und fertige Fassadenplatten als Kontrast zum Mauerwerk der denkmalgeschützten Alten Stadtschule. Der Baukörper ist energetisch optimiert mit 30 Zentimeter Porenbeton, zwölf Zentimeter Wärmedämmung und einer Dreifach-Verglasung sowie einer Belüftung mit Wärmerückgewinnung in der Mensa.
Auf dem Dach des Gebäudes haben die Winsener Stadtwerke eine Fotovoltaikanlage mit einer Leistung von 30 kWp installiert. Sie versorgt die Schule und deren Nebengebäude das ganze Jahr über mit Strom.
„Mit dem Bau der Mensa haben wir den letzten Schritt für die Alte Stadtschule auf dem Weh zur offenen Ganztagsgrundschule gemacht“, so Bürgermeister André Wiese.