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Weichen wurden gestellt für IGS-Ausbau in Winsen und Buchholz

Zwei Geschosse plus Staffelgeschoss: der Entwurf für die drei neuen IGS-Jahrgangshäuser in Winsen (Foto: oh)
ce. Winsen. Womöglich noch in diesem Jahr starten die Bauarbeiten für die Erweiterung der Integrierten Gesamtschulen (IGS) in Winsen-Roydorf und Buchholz. Abgeschlossen sein sollen die insgesamt rund 7,5 Millionen Euro teuren Maßnahmen im Herbst 2014. Die Weichen wurden jetzt mit der Vertragsunterzeichnung für die Auftragsvergabe durch den Landkreis Harburg im Winsener Kreishaus gestellt.
Nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren hat der Landkreis Planung, Bau und Finanzierung der Neubauten an die Bietergemeinschaft Effinger + Wiebe aus Seevetal im bewährten Public-Private-Partnership (PPP)-Verfahren vergeben. Dabei arbeiten öffentliche Hand und Privatwirtschaft eng zusammen. Die Entwürfe stammen vom Winsener Architektenbüro Juraschek und Partner. Die Finanzierung übernimmt die Sparkasse Harburg-Buxtehude. Die Verträge unterzeichneten Landrat Joachim Bordt sowie Günter Effinger, dessen Sohn Christian und Dr. Andreas Böckmann für die Bietergemeinschaft. Mit dabei waren die Architekten Claus Juraschek und Stefan Weinert, Sparkassen-Vorstand Heinz Lüers und Cord Cordes von der Leitung der IGS Buchholz.
Die Neubauten werden sogenannte Jahrgangshäuser, in denen pro Haus ein kompletter IGS-Jahrgang aufgenommen werden kann. Seit Beginn dieses Schuljahres werden in der 2010 gestarteten Buchholzer IGS jeweils fünf Klassen der fünften bis achten Jahrgangsstufe unterrichtet. Mit Fertigstellung der zwei neuen Häuser werden auch je fünf Klassen der Jahrgänge 9 und 10 Platz finden. Insgesamt befinden sich dann 30 Klassen in der IGS.
In der IGS Winsen, die 2011 ihren Betrieb aufnahm, werden von den insgesamt 30 Klassen des Sekundarbereichs I drei Jahrgänge im Hauptgebäude und drei weitere in den zwei neuen Häusern die Schulbank drücken. Seit Schuljahresbeginn werden an der IGS jeweils fünf Klassen der Jahrgänge 5 bis 7 unterrichtet.
An beiden IGS-Standorten ist eine spätere Nutzung als Wohnraum möglich. In Buchholz könnten zwölf, in Winsen 18 Wohneinheiten entstehen.
Bereits seit 1997 wendet der Landkreis beim Bau von Bildungsstätten erfolgreich das PPP-Verfahren an. "In dieser Zeit haben wir 14 Schulbauten mit einem Gesamtvolumen von etwa 100 Millionen Euro errichtet", bilanzierte Joachim Bordt.