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Wenn der Strom komplett ausfällt: Katastrophenschutzübung im Landkreis Harburg

Auf den Ernstfall vorbereitet (v. li.): Erster Kreisrat Rainer Rempe sowie Stabsleiter und Kreisrat Dr. Björn Hoppenstedt bei einer Lagebesprechung (Foto: oh)
ce. Landkreis. Unter dem Motto "Licht aus" probten der Katastrophenstab des Landkreises Harburg und die Technische Einsatzleitung der Feuerwehr am Wochenende den Ernstfall. Ausgangsszenario war ein Stromausfall im gesamten Bundesgebiet seit Freitagnachmittag. Am Samstag war nur noch das nordöstliche Niedersachsen - im Kreis Harburg die Städte Winsen und Buchholz sowie die Samtgemeinden Elbmarsch und Salzhausen - betroffen. An der Übung nahmen auch die Polizeidirektion Lüneburg sowie die Kreise Heidekreis, Stade und Celle teil.
Nachdem Landrat Joachim Bordt den Katatrophenalarm ausgerufen hatte, nahm der aus Mitarbeitern der Kreisverwaltung, Feuerwehr, Polizei, THW, Bundeswehr und DRK bestehende Katastrophenschutzstab im Winsener Kreishaus die Arbeit auf. 65 Personen waren im Einsatz. Die Technische Einsatzleitung der Feuerwehr koordinierte die Einsatzkräfte und leitete Hilfsmaßnahmen im gesamten Kreis. Für die Bevölkerung wurden Info- und Versorgungszentren eingerichtet. Fazit aller Beteiligten nach der Übung: Der Landkreis ist auf den Ernstfall vorbereitet und gut gerüstet.
- Für Interessierte gibt es die Broschüre „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Sie kann unter www.landkreis-harburg.de heruntergeladen werden.